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    Deutsche Bank erwirbt russische Investmentgesellschaft UFG

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    MOSKAU, 28. Februar (RIA Novosti). Die Deutsche Bank AG hat den Erwerb der gesamten russischen Investmentgesellschaft UFG (United Financial Group) abgeschlossen, berichtet das Presseamt der Bank am Dienstag.

    2004 war die Deutsche Bank zuerst mit 40 Prozent bei der UFG eingestiegen. Am 5. Dezember 2005 wurde die Übernahme der restlichen 60 Prozent abgeschlossen.

    Charles Ryan, Chairman und CEO der UFG, wurde Chief Country Officer und CEO der Deutschen Bank in Russland, heißt es weiter. Alexis Rodzianko, der bisherige Chief Country Officer der Deutschen Bank in Russland, bleibe bis Mitte 2006 bei der Deutschen Bank, um einen erfolgreichen Übergang zu sichern.

    Die UFG wurde 1994 gegründet, als der russische Effektenmarkt im Werden begriffen war. Seitdem etablierte sie sich als führende russische Investmentfirma für internationale und russische Kunden.

    2004 hatte die Deutsche Bank bereits einen Anteil von 40 Prozent an der UFG erworben. Seitdem haben die UFG und die Deutsche Bank erfolgreich im Rahmen einer strategischen Partnerschaft zusammengearbeitet. Am 6. Dezember 2005 wurde bekannt gegeben, dass die Deutsche Bank die restlichen 60 Prozent an der United Financial Group übernimmt und somit zum alleinigen Eigentümer des führenden russischen Finanzdienstleisters wird.

    Die Deutsche Bank erhofft sich aus der Akquisition eine Stärkung ihrer Position unter den Investmentbanken in Russland, insbesondere auf den Aktien-, Anleihen- und Derivatemärkten, so die Deutsche Bank in ihrer Mitteilung.

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