09:33 21 September 2018
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    Minister will Hersteller von Landtechnik in Holdings vereinigen

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    MOSKAU, 09. März (RIA Novosti). Der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew hat vorgeschlagen, einheimische Produzenten von Landwirtschaftstechnik in zwei bis drei Holdings zu vereinigen, um dem Wettbewerb mit den größten transnationalen Korporationen standhalten zu können.

    "Es ist an der Zeit, die Produktionskapazitäten zu konzentrieren", sagte er in einer Regierungssitzung am Donnerstag.

    Die Hälfte der Weltproduktion von Landwirtschaftsmaschinen und -anlagen entfallen auf vier transnationale Körperschaften, stellte der Minister fest. "Unsere Hersteller dürfen sich keine Illusionen machen: Der Wettbewerb mit ihnen wird hart sein."

    Mit zwei bis drei mächtigen Holdings könnte Russland diesem Wettbewerb begegnen, urteilte Gordejew. Einzelne russische Unternehmen hätten bereits ihr Interesse signalisiert, solche Holdings zu gründen.

    Als größtes Problem des einheimischen Landmaschinenbaus bezeichnete er die ungenügende Zahlungsfähigkeit der Agrarproduzenten. "Die Erhöhung der Zahlungsfähigkeit ist die wichtigste Aufgabe von heute."

    Dabei sprach er sich gegen Importe von Landwirtschaftstechnik aus, denn lediglich 20 Prozent der russischen Agrarunternehmen seien in der Lage, ausländische Landmaschinen zu kaufen.

    In den zurückliegenden 15 Jahren sei die Produktion von Traktoren in Russland um 96 Prozent geschrumpft, die Produktion von Getreidemähdreschern um 90 Prozent, die von Futtervollerntemaschinen um 95 Prozent, teilte Gordejew mit. Die Landwirtschaftsproduktion sei dabei lediglich um 25 Prozent im Vergleich zu 1990 zurückgegangen, die Getreideernte um nur zehn Prozent.

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