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    90 Prozent der russischen Verbraucher benutzen illegal hergestellte Software

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    MOSKAU, 09. März (RIA Novosti). Neun von zehn Verbrauchern in Russland benutzen illegal hergestellte Software.

    Das wurde bei einem Treffen des Beraters des Ministers für Wirtschaftsentwicklung und Handel Russlands Juri Ljubimow mit Vertretern von Firmen festgestellt, die auf die Entwicklung von Software spezialisiert sind. Nach Angaben des Pressedienstes des Ministeriums vom Donnerstag wurden während des Treffens Besonderheiten von Verstößen gegen das Urheberrecht auf dem Software-Markt angesprochen.

    "Der Anteil der Raubkopien in diesem Sektor ist im Vergleich zum Markt für Audio- und Videoprodukte im Schnitt geringer, was mit dem größeren Anteil von Software für Profis erklärt werden könnte", heißt es in einer Pressemitteilung des Ministeriums. Betrage der Anteil von illegal hergestellten Kopien bei der Ausstattung von Unternehmen 30 bis 50 Prozent, liege er bei Privatpersonen bei 90 Prozent, heißt es.

    Großer Schaden wird den Urhebern von PC-Produzenten zugefügt, die Computer mit vorinstalliertem illegal kopiertem Betriebssystem verkaufen. Als ernsthaftes Problem wurde in der Beratung auch die stürmische Entwicklung des Piratentums im Internet bezeichnet.

    Als Gegenmaßnahmen zur Eindämmung des Piratentums wurden unter anderem die Verschärfung der administrativen Verantwortung und die Vervollkommnung der Verwaltung der Urheberrechte auf kollektiver Grundlage vorgeschlagen. Vertreter von PC-Firmen sprachen sich ferner für das Verbot des Handels mit PC-Software in Kiosken aus.

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