22:32 20 November 2018
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    Baltisches Pipeline-System erreichte Projektleistung von 65 Millionen Tonnen

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    PRIMORSK, 07. April (RIA Novosti). Das Baltische Pipeline-System (BPS) arbeitet mit voller Leistung.

    Am Freitag wurde das BPS in Primorsk bei St. Petersburg auf 65 Millionen Tonnen im Jahr hochgefahren. Bei der Zeremonie wurde auch eine zweite Anlegestelle für Tankschiffe im Hafen eröffnet.

    Es handele sich um ein erstklassiges Objekt der russischen Infrastruktur, sagte Russlands Industrie- und Energieminister Viktor Christenko. Die gestellte Aufgabe sei termingerecht erfüllt worden. "Wir verfügen über Transportkapazitäten für 65 Millionen Tonnen Öl im Jahr. Das entspricht voll und ganz unseren Plänen, was für unsere Partner von Bedeutung sind. Andererseits wird dadurch das Risiko eines Transits durch andere Länder minimiert." Christenko sagte ferner, dass beim Bau alle ökologischen Normen erfüllt wurden.

    Das BPS-Projekt sieht den Bau einer Exportpipeline für den Transport von Erdöl aus dem Timan-Petschora-Becken, Westsibirien, Uralgebiet und der Wolgaregion nach Rotterdam vor.

    Der erste Abschnitt des BPS mit einer Projektleistung von zwölf Millionen Tonnen Öl im Jahr war 2001 fertiggebaut worden. In Betrieb genommen wurde die Pipeline Kirischi-Primorsk und ein Ölterminal in Primorsk.

    Zur Lösung der Aufgabe, die Durchsatzkapazität des Systems auf 60 Millionen Tonnen im Jahr zu erhöhen, wurden dann auf dem Territorium der Gebiete Leningrad, Jaroslawl und Nowgorod mehrere technologische Objekte modernisiert bzw. neugebaut.

    Der Seehafen von Primorsk zählt derzeit zu den größten Projekten in Russland. Der Wert des Vorhabens wird von Experten mit 2,2 Milliarden US-Dollar angegeben. 2005 waren im Hafen von Primorsk mehr als 50 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen worden. Nach der Inbetriebnahme neuer Kapazitäten würden in Primorsk gleichzeitig vier Tankschiffe mit einer Wasserverdrängung von je 100 000 Tonnen abgefertigt werden.

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