23:16 21 Juli 2018
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    Minister verspricht, alle Unklarheiten beim Sakhalin-Projekt auszuräumen

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    MOSKAU, 12. April (RIA Novosti). Alle noch offenen Fragen beim Förderprojekt Sakhalin-2 werden noch in diesem Jahr gelöst.

    Das versprach der russische Industrie- und Energieminister Viktor Christenko am Mittwoch bei seinem Treffen mit dem niederländischen Botschafter Jan-Paul Dirkse.

    Das Projekt werde zügig verwirklicht, sagte Christenko nach Angaben seines Presseamtes. Die dazugehörigen Kapazitäten für Gasverflüssigung seien bereits zu rund 80 Prozent ausgelastet.

    Bei dem Treffen wurden unter anderem Gemeinschaftsprojekte Russlands und der Europäischen Union zur Synchronisierung ihrer Energiesysteme, aber auch die Entwicklungstendenzen des russischen Öl- und Gassektors sowie die Aussichten für die bilaterale und multilaterale Kooperation in dieser Branche erörtert.

    Christenko bezeichnete die Niederlande als einen der größten Handels- und Investitionspartner Russlands. Beide Staaten setzen sich das Ziel, im Bereich der Elektroenergetik Sicherheit zu gewährleisten, äußerte er. Dabei sprach sich der russische Minister dafür aus, der Synchronisierung der Energiesysteme Russlands und der Europäischen Union zusätzliche Impulse zu verleihen.

    Unter anderen Großprojekten wurde das Stockmann-Gasfeld erwähnt. "Das ist eine neue Region, eine neue Technologie und ein neues Produkt, ein neues Logistiksystem und ein neuer Markt. Mit anderen Worten: Eine totale Innovation", sagte Christenko in seiner Stellungnahme.

    In der Energiewirtschaft unternehme Russland "konsequente und logische Schritte", urteilte der Minister. Er erinnerte daran, dass das Baltische Rohrleitungssystem vorige Woche seine volle Leistung von 65 Millionen Tonnen im Jahr erreicht hat. Das Projekt wurde ihm zufolge von Umweltschutzorganisationen aufmerksam beobachtet und ist durchaus umweltfreundlich.

    Auf die Ölpipeline Ostsibirien - Pazifik und die Rohrleitung von Westsibirien bis zur Barentssee eingehend, sagte Christenko, dass diese Projekte Russland die Möglichkeit bieten, die Öl- und Gaslieferungen zu diversifizieren und somit die Risiken zu verringern.

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