14:58 20 Juli 2018
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    Gebiet Leningrad und Petro-Canada planen Bau von Gasverflüssigungswerk

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    ST. PETERSBURG, 12. April (RIA Novosti). Der Gouverneur des Gebietes Leningrad, Valeri Serdjukow, und der Vizepräsident des Unternehmens Petro-Canada, Graham Lyon, haben am Mittwoch Perspektiven des Baus eines Werkes für die Produktion von Flüssiggas auf dem Territorium dieser Region erörtert.

    Das erfuhr RIA Novosti beim Pressedienst der Gebietsregierung.

    Laut Lyon prüft sein Unternehmen weiterhin zwei Orte für den Bau des Betriebes im Gebiet Leningrad - Primorsk und Ust-Luga.

    "Die Entscheidung über die Aufnahme der Bauarbeiten im Gebiet Leningrad wird voraussichtlich bis Ende 2006 getroffen", so der Pressedienst.

    Bei den am Mittwoch durchgeführten Verhandlungen wurden die Baukosten und die veranschlagte Kapazität des künftigen Werkes nicht mitgeteilt. "Bei der Präsentation des Projektes in der Petersburger Bergbau-Hochschule am Dienstag ging es jedoch um einen Investitionsumfang von über 1,5 Milliarden US-Dollar", hieß es.

    Wie früher beim Pressedienst von Gasprom verlautete, haben die russische Gasholding und Petro-Canada beim Besuch des Gasprom-Vorstandsvorsitzenden Alexej Miller vom 13. bis 15. März in Kanada ein Abkommen über die Kooperation im Rahmen der Umsetzung des Projektes "Baltisches Flüssiggas" unterzeichnet.

    "Zu erwarten ist, dass das verflüssigte Erdgas vom russischen Werk an den Betrieb für Rückvergasung von Petro-Canada in Gros-Cacouna in der Provinz Quebeck geliefert wird, den das kanadische Unternehmen unter Beteiligung seines Geschäftspartners TransCanada Corporation zu bauen plant. Das im Terminal rückverwandelte Erdgas sollen Verbraucher in den Provinzen Quebeck und Ontario beziehen.

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