08:59 24 August 2017
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    Regierung bereitet Investition der Stabilisierungsgelder vor

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    Die russische Regierung will die Mittel des Stabilisierungsfonds in hochliquide Firmenaktien anlegen.

    LONDON, 24. April (RIA Novosti). Die russische Regierung will die Mittel des Stabilisierungsfonds in hochliquide Firmenaktien anlegen. Die zuständigen Ministerien und Behörden müssen dem Kabinett diese Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf vorlegen.

    Dies teilte Michail Kopejkin, stellvertretender Chef des Apparats der russischen Regierung, am Montag mit. Um das im Stabilisierungsfonds deponierte Geld investieren zu können, seien Änderungen am Haushaltsgesetzbuch und am Gesetz über die Zentralbank Russlands notwendig, äußerte Kopejkin. Der Gesetzentwurf über die Verwaltung der Mittel des Stabilisierungsfonds sehe zwei Investitionsmöglichkeiten vor: Staatsobligationen und ausländische Devisen. Kopejkin dementierte Medienberichte der vorigen Woche, wonach der Gesetzentwurf an das Finanzministerium zur Nachbesserung zurückgewiesen worden sei.

    In dem Stabilisierungsfonds deponiert Russland Mehreinnahmen aus den Ölexporten, die den jetzigen hohen Ölpreisen zu verdanken sind. Der Fonds soll die russische Wirtschaft vor eventuellen Finanzkrisen schützen. Anfang März 2006 waren im Stabilisierungsfonds laut Finanzministerium rund 52 Milliarden Dollar hinterlegt, bis zum Jahr 2008 soll der Fonds die Marke von 100 Milliarden US-Dollar überschreiten.

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