18:27 20 September 2017
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    Verwaltung des Gebietes Nischni Nowgorod will VW-Werk auf seinem Territorium haben

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    NISCHNI NOWGOROD, 12. Mai (RIA Novosti). Die Verwaltung des Gebietes Nischni Nowgorod hat dem deutschen Autohersteller Volkswagen (VW) angeboten, das künftige VW-Werk in Russland auf dem Territorium des Gebietes zu bauen.

    Das teilte der stellvertretende Gebietsgouverneur Wladimir Iwanow am Freitag in Nischni Nowgorod mit. "Anfang Juni dieses Jahres soll Vizegouverneur Viktor Klotschai dahin gehende Fragen bei einem Besuch in Österreich mit VW-Aktionären erörtern."

    "Vertreter eines westlichen Unternehmens, das Karosserien und andere Autoteile produziert, darunter auch für Volkswagen, hatten bei Verhandlungen mit Gouverneur Valeri Schanzew am Freitag den Wunsch bekundet, ihren Betrieb im Gebiet Nischni Nowgorod unterzubringen", fuhr Iwanow fort. Diese Entscheidung könnte auch die VW-Leitung dazu bewegen, ein Werk auf dem Territorium des Gebietes zu bauen.

    Am 21. April hatte die VW-Pressetelle mitgeteilt, dass der Aufsichtsrat des Konzerns einen Plan zum Bau eines neuen Montagewerks in der Moskauer Region gebilligt hatte. Aber zum Standort der künftigen Produktion sei noch keine Entscheidung getroffen, hieß es.

    Der geplante Betrieb soll eine Jahresleistung von knapp 115 000 Wagen haben, die aus zugelieferten Originalteilen ausschließlich für den russischen Markt gebaut werden sollen. Es handelt sich voraussichtlich um Skoda Octavia und Volkswagen Golf.

    Am 27. April hatte der Minister für Wirtschaftsentwicklung und Handel Russlands, German Gref, mitgeteilt, dass ein Abkommen über den Bau eines neuen Werks mit Volkswagen im Laufe eines Monats unterzeichnet werden könnte.

    Zuvor hatten auch die japanischen Autowerke Nissan und Toyota die Möglichkeit geprüft, ihre Produktionen im Gebiet Nischni Nowgorod unterzubringen, sich aber für andere Standorte entschieden.

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