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    Finanzministerium: Russische Finanzmarktinstitute unterentwickelt

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    MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti). Die Finanzmarktinstitute in Russland sind trotz der günstigen Bedingungen nach Angaben des Finanzministeriums in Moskau unterentwickelt.

    "Trotz der günstigen äußeren Konjunktur und der Stabilität des Haushalts, trotz des wachsenden Stabilisierungsfonds und der Gold- und Devisenreserven sind die Institute des Finanzmarktes in Russland nur schwach entwickelt", sagte Alexej Sawatjugin, Ressortleiter Finanzpolitik im russischen Finanzministerium, am Dienstag auf einer Konferenz der Investmentgesellschaft Troika Dialog zum Thema "Russlands Schuldenmarkt" in Moskau.

    "Von den rund 190 000 russischen Aktiengesellschaften wird nur ein Tausendstel an Wertpapierbörsen notiert, und davon wiederum ist lediglich ein Zehntel liquid", stellte Sawatjugin fest. "Das ist nicht gut, dass auf 40 Unternehmen 98 Prozent des russischen Effektenmarktes entfallen."

    Die russische Regierung habe in ihrer jüngsten Sitzung ein Konzept zur Nachbesserung des Unternehmensrechtes gebilligt, teilte Sawatjugin weiter mit. Darüber hinaus seien "bedeutende Änderungen" am Gesetz über Aktiengesellschaften, am Insolvenzgesetz und am Zivilgesetzbuch geplant.

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