12:16 23 August 2017
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    Russische Börsenaufsicht schließt angesichts der Kurseinbrüche Insiderabsprachen nicht aus

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    Einbruch des russischen Effektenmarktes (12)
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    Der Leiter des Föderalen Dienstes Russlands für die Finanzmärkte, Oleg Wjugin, sieht keine grundlegenden Ursachen für den Kursverfall an der russischen Börse.

    MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti). Der Leiter des Föderalen Dienstes Russlands für die Finanzmärkte, Oleg Wjugin, sieht keine grundlegenden Ursachen für den Kursverfall an der russischen Börse.

    Er schließt im Zusammenhang mit dem gestrigen Einbruch Insiderabsprachen nicht aus.

    "Offensichtlich kann vermutet werden, dass Großanleger, die ein Segment des Marktes beherrschen, die Information in Umlauf gesetzt haben, es sei an der Zeit zu verkaufen", sagte Wjugin am Dienstag vor Journalisten.

    Zuvor hatte sich am Dienstag schon der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden der Zentralbank Russlands, Andrej Koslow, ähnlich geäußert.

    "Koslow weiß, wovon er spricht, doch ich habe (für Insiderabsprachen) keine Bestätigungen", sagte Wjugin.

    Gleichzeitig unterstrich er aber auch, dass es für den Kurseinbruch in Russland keine hausgemachten Probleme gebe. Die Situation hängt laut Wjugin mit der Tätigkeit der weltweit operierenden Fonds zusammen.

    Wjugin stellte des Weiteren fest, dass nur einige wenige russische Unternehmen überbewertet seien. Insgesamt würden russische Aktien einen sehr guten Gewinn abwerfen.

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