22:05 18 August 2017
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    Verkauf russischen Gases auf Außenmärkten nur über einheitlichen Exportkanal

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    MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti). Das russische Gas wird auf Außenmärkten stets über einen einheitlichen Exportkanal verkauft.

    Das sagte Igor Schuwalow, Berater von Präsident Putin, in seiner Stellungnahme zu den Ergebnissen der Verhandlungen mit der EU-Führung über die Bedingungen der Gaslieferungen.

    "In der EU-Kommission wird gesagt, dass es gilt, im Rahmen des sich verändernden Herangehens an die Energiesicherheit den Zugang von Drittländern an unser Energietransportsystem zu gewährleisten und es unabhängigen Produzenten zu ermöglichen, ihre Erzeugnisse dort unterzubringen und an unabhängige Unternehmen zu verkaufen. Aber das bedeutet nicht, dass wir zu 100 Prozent damit einverstanden sind. Mit der Zeit muss man auf gesetzlicher Grundlage den Zugang unabhängiger Produzenten zu diesem System sichern. Aber das Gas wird auf den Außenmärkten - dies liegt im Interesse aller, darunter auch der EU - stets über einen einheitlichen Exportkanal verkauft", sagte er.

    Ihm zufolge erklärten die EU-Behörden in den Verhandlungen in Brüssel, dass auf die russischen Energieunternehmen die selben Regeln wie auch auf andere kommerzielle Personen angewendet werden. Wenn die Antimonopolgesetzgebung nicht auf der Seite der russischen Unternehmen steht, so wird diese Unternehmen niemand verteidigen.

    Später wurde die Position der EU-Länder gemildert. Sie erklärten sich einverstanden, die langfristigen Gasprom-Verträge über die Gaslieferungen nach Europa zu erhalten, forderten aber als Gegenleistung, den Vertrag zur Energie-Charta zu ratifizieren, den Schuwalow als äußerst unvorteilhaft für Russland bezeichnete. Er erinnerte daran, dass bei der Unterzeichnung des Vertrages die Seiten darin eingewilligt hatten, dass einige der Bestimmungen in der Folgezeit geändert werden.

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