06:54 18 August 2017
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    Für Erschließung des russischen Schelfs vereinigte Anstrengungen notwendig

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    MOSKAU, 23. Mai (RIA Novosti). Die russischen Unternehmen müssen Anstrengungen mit westlichen Partnern für die Erschließung der Schelferdölvorkommen vereinigen.

    Das sagte Sergej Oganessjan, Leiter von Rosenergo (Russische Föderale Agentur für Energiewirtschaft), in der Ersten Gesamtrussischen Beratung zu Fragen der Entwicklung von eigenen Ausrüstungen für die Erschließung des russischen Schelfs.

    "Die Ausrüstungen des russischen Erdöl- und Erdgaskomplexes sind hauptsächlich auf den Einsatz auf dem Festland orientiert. Für die Lösung dieses Problems halte ich die Integration mit westlichen Firmen für zweckmäßig, die Erfahrungen bei der Arbeit auf Schelfen haben", sagte der Rosenergo-Chef.

    Unter den besonders geeigneten Ländern nannte er Dänemark und Norwegen, die ihm zufolge russischen Unternehmen die Zusammenarbeit angeboten haben.

    Außerdem muss Russland, so Oganessjan, staatliche Mittel in die Entwicklung der Flotte investieren, die die seismische und geologische Erkundung vornimmt.

    Er brachte auch die Meinung zum Ausdruck, dass für den Bau der eigenen eisfesten Bohrinseln auf See das Potential des Verteidigungskomplexes genutzt werden muss. "Das ist der einzige Ausweg", sagte der Rosenergo-Chef.

    Nach seinen Angaben hat sich die Gewinnung in Russland auf einem Durchschnittsniveau von 470 Millionen Tonnen Erdöl im Jahr stabilisiert. Aber, so Oganessjan, der Umfang der Gewinnung muss durch die Entdeckung und Erschließung neuer Vorkommen in Ostsibirien, Jakutien sowie am Kontinentalschelf der Russischen Föderation gesteigert werden.

    "Besonders interessante Arbeiten werden in der Arktis und auf dem fernöstlichen Schelf durchgeführt", sagte Oganessjan.

    Er teilte auch mit, dass gegenwärtig in der Arktis Forschungsarbeiten am Schtokman-Vorkommen durchgeführt werden. Es sei geplant, in diesem Jahr mit dem Erkundungsbohren zu beginnen.

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