02:31 18 Juli 2018
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    Volkswagen unterzeichnet Abkommen über Fahrzeug-Montage in Russland

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    MOSKAU, 26. Mai (RIA Novosti). Deutschlands Automobilhersteller Volkswagen AG will nach langen Verhandlungen am kommenden Montag mit dem russischen Wirtschafts- und Handelsministerium ein Abkommen über den Bau eines Montagewerkes in Russland unterzeichnen.

    Dem Abkommen zufolge sollen für die Teile, die zur Montage der Fahrzeuge nach Russland eingeführt werden, herabgesetzte Zolltarife gelten, heißt es auf der offiziellen Webseite des Ministeriums.

    Über den Standort des künftigen Volkswagen-Werkes in Russland gibt es aus dem Ministerium keine offiziellen Angaben. Zuvor hatte der stellvertretende Wirtschafts- und Handelsminister Kirill Androssow mitgeteilt, dass für den deutschen Konzern die Gebiete Jarowlawl, Kaluga, Moskau und Wladimir in Frage kommen.

    In dem neuen Werk sollen rund 115 000 VW-Fahrzeuge im Jahr vom Band rollen. Es geht um die Marken Skoda Octavia und Volkswagen Golf. Die Gesamtinvestitionen werden auf 400 Millionen Euro geschätzt.

    Ab Ende 2007 sollen VW-Fahrzeuge in Russland nach einer SKD-Technologie (Semi Knocked Down - Montage aus großen Blöcken) gebaut werden. Später soll die Produktion auf die CKD-Technologie (Completely Knocked Down - komplette Montage aus Originalteilen, inklusive Karosserieschweißen) umgestellt werden.

    Mehrere ausländische Autokonzerne bauen derzeit ihre Fahrzeuge in Russland, darunter Ford (Wsewoloschsk bei St. Petersburg), Renault (Moskau) sowie General Motors, BMW, KIA und Chery (Kaliningrad).

    Der japanische Konzern Nissan plant für die nächste Zeit die Eröffnung einer Fabrik in Russland. Der russische Autoproduzent Sewerstal-Auto hat Lizenzverträge mit FIAT, Ssang Yong und Isuzu. Darüber hinaus baut Lada-Hersteller AutoVAZ in Kooperation mit General Motors in Togliatti an der Wolga den Geländewagen Chevrolet Niva.

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