14:02 21 Juli 2018
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    Umstrittene Pipeline wird 400 Kilometer vom Baikalsee entfernt verlegt

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    SOTSCHI, 26. Mai (RIA Novosti). Aus technischen Gründen muss die geplante Route der Ölpipeline von Ostsibirien zum Pazifik nicht um 40, sondern um 400 Kilometer vom Baikalsee weg verlegt werden.

    Dies teilte Semjon Weinstock, Generaldirektor des russischen Pipelinebetreibers Transneft, am Freitag bei einem Treffen mit Staatspräsident Wladimir Putin in Sotschi mit.

    Davor war auf Forderung der Umweltschützer eine Verschiebung der Route um 40 Kilometer vom Baikalsee entfernt entschieden worden. Das hätte jedoch einen Verlauf über Berge bedeutet und erwies sich aus technischen Gründen als unrealistisch.

    Obwohl die Verlegung der Pipeline um 400 Kilometer einen zusätzlichen Kostenaufwand für Straßenbau und Stromversorgung erfordere, "werden wir den Zeitplan einhalten", sagte Weinstock überzeugt.

    Daraufhin äußerte Putin, dass der Bau der Rohrleitung von Ostsibirien zum Pazifik zur Lösung der Umweltprobleme beitrage, wirtschaftlich begründet sei und Präferenzen für die Ölförderer schaffe.