16:09 20 Januar 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Syrien will seinen Flugzeugpark mit russischen Maschinen erneuern

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    DAMASKUS, 15. Juni (RIA Novosti). Syrien hat die Absicht, seinen Flugzeugpark mit Passagierflugzeugen russischer Produktion zu erneuern.

    Das teilte der syrische Transportminister, Yarub Sulayman Badr, in einem RIA-Novosti-Interview mit.

    Er wird die syrische Delegation leiten, die am 20. Juni zu den Abschlussverhandlungen zum Erwerb russischer Flugzeuge Tu-204 und Il-96 nach Moskau kommt. "Bei den Verhandlungen in Moskau wird die Erörterung der Pläne für die Lieferung von russischen Passagierflugzeugen an Syrien fortgesetzt, die den Mangel an Flugzeugen auf den Syrischen arabischen Fluglinien ausgleichen sollen", sagte der Minister.

    Ihm zufolge wird die syrische Delegation Betriebe besuchen, wo diese Flugzeuge zusammengebaut werden, und Finanzaspekte des künftigen Vertrages besprechen.

    Im Ergebnis des Besuches werde ein bilaterales Abkommen zur Ausrüstung der syrischen arabischen Fluglinien mit Flugzeugen Tu-204 und Il-96 aus russischer Produktion erwartet, betonte Badr.

    Der Minister erwähnte auch die Finanzbedingungen für den Kauf russischer Flugzeuge lobend. "Ich glaube nicht, dass irgendwelche Probleme mit den Finanzbedingungen entstehen können. Das Angebot der russischen Seite ist sehr attraktiv und verleiht Optimismus", fügte er hinzu.

    Dabei teilte er mit, dass Syrien Langstreckenflugzeuge mit einer großen Platzzahl benötige. "Diesen Forderungen entspricht das Flugzeug Il-96 mit einer Flugweite von 13 000 Kilometern, das mit vier Triebwerken versehen ist und etwa 300 Passagiere befördern kann", sagte Badr. Ihm zufolge will Syrien ein oder zwei solche Flugzeuge erwerben.

    Außerdem brauchen die Syrischen Fluglinien auch Mittelstreckenflugzeuge, die Platz für 150 Passagiere bieten. "Diesen Charakteristiken entspricht die Tu-204", sagte der Minister und präzisierte, dass es um den Erwerb von drei bis vier solchen Flugzeugen gehe.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren