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    Mangel an Rosneft-Aktien befürchtet

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    Rosneft-IPO (33)
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    Auf dem Markt kann ein Defizit an Aktien des russischen Ölkonzerns Rosneft entstehen, weil die größten Investoren diese nicht zu Spekulationszwecken kaufen.

    MOSKAU, 14. Juli (RIA Novosti). Auf dem Markt kann ein Defizit an Aktien des russischen Ölkonzerns Rosneft entstehen, weil die größten Investoren diese nicht zu Spekulationszwecken kaufen.

    "Der Emissionsumfang ist nicht groß, und der größte Teil der Aktien wird an die strategischen Investoren gehen, die nicht vorhaben, diese gleich nach dem Erwerb auf den Markt zu bringen", sagte Maxim Schejin von der Investmentgesellschaft BrokerKreditService gegenüber RIA Novosti.

    "Die IPO-Ergebnisse der Gesellschaft Rosneft werden voraussichtlich die kühnsten Erwartungen übertreffen", fügte er hinzu.

    Diese Meinung teilt auch Dmitri Mangilew von der Investmentgesellschaft Prospekt: "Der IPO-Preis von 7,15 bis 7,85 Dollar pro Aktie liegt offenbar dicht an der Obergrenze des Korridors", fügte er hinzu.

    Auch Experten der Investmentgesellschaften Finam und Interfintrade verweisen auf gute IPO-Perspektiven und sind der Auffassung, dass Rosneft bei einer vernünftigen Verteilung der Mittel mit einer wesentlichen Entwicklung rechnen könne.

    Allgemein besteht die Erwartung, dass Rosneft beim Börsengang weit über zehn Milliarden Dollar mobilisieren kann.

    Ihre Absicht, in Rosneft-Aktien zu investieren, bekundeten die chinesischen Unternehmen CNPC und Sinopec, die indische Gesellschaft ONGC, die Unternehmen Petronas aus Malaysia und Temasec aus Singapur sowie der russische Unternehmer Roman Abramowitsch, Gouverneur des Gebietes Tschukotka. Das britische Unternehmen BP will Rosneft-Wertpapiere für eine Milliarde Dollar kaufen.

    100 Prozent minus eine Aktie der Ölfirma Rosneft gehören der Gesellschaft Rosneftegas, die eine Aktie gehört der russischen Behörde für die Verwaltung des Staatseigentums, die auch 100 Prozent der Rosneftegas-Aktien besitzt.

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