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    Pressethemen vom 14. Juli 2006

    Wirtschaft
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    MOSKAU, RIA Novosti

    "Wedomosti" (www.vedomosti.ru)

    - Der Konzern Gasprom wird rund 50-prozentige Anteile an drei ungarischen Unternehmen bekommen, die sich mit Lagerung, Transport und Vertrieb von Gas sowie mit Stromlieferungen beschäftigen. Im Austausch dafür wird Gasprom 25 Prozent minus eine Aktie des Gasfeldes Juschno-Russkoje an den deutschen Konzern E. On abtreten.

    - Der Anteil des russischen Exports am globalen Öl- und Gasverbrauch kann in den nächsten Jahren zurückgehen.

    - Der Westen ist bereit, das von Russland vorgeschlagene Prinzip der gegenseitigen Abhängigkeit und der gleichen Rechte der Exporteure und der Importeure anzuerkennen. Das geht aus einem der Schlussdokumente des bevorstehenden G8-Gipfels hervor, mit dem sich die Zeitung bekanntmachen konnte.

    - Das Streben der Gesellschaft Aeroflot, Staatsanteile anderer Fluggesellschaften zu bekommen, wird vom Verkehrsministerium unterstützt. Nach der russischen Behörde für Verwaltung des Staatseigentums schlägt nun auch das Verkehrsministerium vor, dass das Sperrpaket des größten Aeroflot-Konkurrenten, der Fluggesellschaft Sibir, an Aeroflot übergeben wird.

    "Nesawissimaja Gaseta" (www.ng.ru)

    - Michail Fedotow, Sekretär des Journalistenverbandes Russlands und einer der Verfasser des russischen Mediengesetzes, geht auf Befürchtungen von Journalisten im Zusammenhang mit den geplanten Änderungen am Gesetz "Über den Widerstand gegen extremistische Aktivitäten" ein.

    - Moskau will Kuba zur Rückzahlung von Schulden zwingen. Die russische Regierung behandelte die Realisierung der Programme der staatlichen In- und Auslandsanleihen 2005 und entsprechende Programmentwürfe für 2007 sowie die Gewährung von Staatskrediten an andere Staaten.

    - Im Nahen Osten bahnt sich ein Krieg zwischen Israel und Libanon an. Während die USA dabei Israel unterstützen, wurden Israels Handlungen von Russland, Frankreich und Iran verurteilt.

    - Bernd Pfaffenbach, stellvertretender Bundeswirtschaftsminister und Deutschlands G8-Sherpa: Deutschland hat keine Angst vor einer Abhängigkeit im Energiebereich.- Ein Interview.

    "Rossijskaja Gaseta" (www.rg.ru)

    - Ein Interview mit dem Minister für Bildung und Forschung, Andrej Furssenko, zu Russlands Initiativen, die beim G8-Gipfel auf diesem Gebiet unterbreitet werden sollen.

    - Ein Interview mit dem russischen Finanzminister Alexej Kudrin: "Auch nach dem Abschluss des russischen G8-Vorsitzes wird Moskau nicht zu allen Finanzdiskussionen im G8-Format zugelassen."

    - Viktor Christenko, Minister für Industrie und Energiewirtschaft Russlands, zu Vor- und Nachteilen der globalen Wirtschaft. Ein Interview.

    - Sergej Stortschak, Vizefinanzminister Russlands, zu Problemen der Rubel-Konvertierbarkeit. Ein Interview.

    - Alexej Uljukajew, Erster Vizevorsitzender der Zentralbank Russlands: "Die Entdollarisierung der russischen Wirtschaft wird zwar im 2. Halbjahr fortdauern, aber sich nicht mehr im früheren Tempo entwickeln."

    - Ruprecht Polenz, Chef des auswärtigen Bundestagsausschusses: Nicht alle Gaspipelines müssen unbedingt über Polen verlaufen. Der Politiker über Tendenzen in der deutschen Energiepolitik. Ein Interview.

    - Ein Interview mit Shimon Peres, Erster Stellvertreter des israelischen Premierministers.

    - Brasiliens Präsident Lula da Silva: "Fußball ist ein wesentlicher Faktor für die Annäherung Brasiliens an die anderen Völker." Ein Interview.

    "Kommersant" (www.kommersant.ru)

    - Die Ukraine hat ihren Standpunkt über die Zulassung des Konzerns Gasprom zur Verwaltung des einheimischen Gaspipelinesnetzes revidiert. Alexander Bolkissew, Chef des Unternehmens Naftogas Ukrainy, stimmte der Idee einer Beteiligung des russischen Monopols an der Verwaltung der Pipelines zu. Im Austausch dafür forderte er, die schweizerische Firma Rosukrenergo aus dem Schema der Gaslieferungen an die Ukraine auszuschließen.

    - Das russische Unternehmen Techsnabexport fordert vor dem amerikanischen Gericht für internationalen Handel die Aufhebung der vom USA-Handelsministerium beschlossenen Antidumping-Einschränkungen für die russischen Uranlieferungen in die USA. Das Thema wird am Sonnabend von den Präsidenten Russlands und der USA in Sankt Petersburg diskutiert.