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    US-Außenamt: Keine Verschwörung hinter Sanktionen gegen russische Firmen

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    Das US-Außenministerium hat aufgerufen, keine "Verschwörung" hinter dem Beschluss Washingtons über Sanktionen gegen die russische Rüstungshandelsfirma Rosoboronexport und den Flugzeugbauer Suchoi zu sehen.

    WASHINGTON, 09. August (RIA Novosti). Das US-Außenministerium hat aufgerufen, keine "Verschwörung" hinter dem Beschluss Washingtons über Sanktionen gegen die russische Rüstungshandelsfirma Rosoboronexport und den Flugzeugbauer Suchoi zu sehen.

    "Ich weiß, dass es viele Anhänger der Verschwörungstheorie gibt, die über Ursachen dieses Beschlusses spekulieren", erklärte der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, Sean McCormack, vor Journalisten in Washington. Nach seinen Worten war die Entscheidung über die Sanktionen lediglich eine Antwort auf die Verstöße der russischen Unternehmen gegen das US-Recht.

    "Jede ausländische Firma wird genauso wie jedes amerikanische Gesellschaft Sanktionen unterzogen, wenn sie das US-Recht verletzen", betonte McCormack. Gegenwärtig gelten solche Sanktionen gegen 33 Unternehmen, fügte er hinzu.

    Am 4. August hatte die US-Administration bekannt gegeben, dass bereits am 28. Juli Sanktionen gegen sieben Unternehmen aus vier Ländern, einschließlich Russlands, verhängt worden seien, die zwei Jahre in Kraft bleiben sollen. Diesen Unternehmen wurde vorgeworfen, Ausrüstungen und Technologien an Iran geliefert zu haben, die potentiell zur Entwicklung von Massenvernichtungswaffen sowie von ballistischen bzw. Flügelraketen beitragen könnten.

    Moskau hat die Verhängung der Sanktionen gegen die beiden russischen Unternehmen als unzulässig bewertet. "Sanktionen die von den USA einseitig gegen andere Länder und deren Institutionen verhängt werden, sind ein offensichtlicher politischer und rechtlicher Anachronismus", hieß es beim Informations- und Presseamt des russischen Außenministeriums.

    "Unsere Unternehmen, die militärtechnische Zusammenarbeit mit anderen Ländern betreiben, handeln in strikter Übereinstimmung mit den Normen des Völkerrechts und des russischen Rechts, einschließlich der Verpflichtung Russlands im Bereich der Nichtweiterverbreitung und der Exportkontrolle."

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