20:32 19 Oktober 2018
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    Türkischer Premier wünscht sich Lukoil-Raffinerie in Samsun

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    ANKARA, 15. August (RIA Novosti). Der türkische Regierungschef Tayyip Erdogan hat der russischen Ölfirma Lukoil angeboten, eine Ölraffinerie in der Provinz Samsun am Schwarzen Meer zu errichten, berichten türkische Medien am Dienstag.

    Erdogan beauftragte zudem das Finanzministerium und das Schatzamt, Anfragen der russischen Firma hinsichtlich der möglichen Präferenzen und der Wahl des Standortes zu überprüfen, schreibt die Zeitung Hurriyet mit Hinweis auf das türkische Energieministerium.

    Die Zeitung Radikal verweist in diesem Zusammenhang darauf, dass in Samsun im kommenden Jahr der Bau der geplanten Ölpipeline nach Ceyhan beginnen wird.

    Der Gouverneur der türkischen Provinz Zonguldak, Yavuz Erkmen, sprach in einem Gespräch mit der Zeitung Cumhuriyet die Hoffnung aus, dass Lukoil die Raffinerie nicht in Samsun, sondern in seiner Provinz bauen wird.

    Ein Lukoil-Sprecher teilte RIA Novosti mit, die Firma überprüfe diverse Varianten für den Bau einer Ölraffinerie in der Türkei, eine endgültige Entscheidung sei noch nicht getroffen.

    Wie RIA Novosti bereits berichtete, hatte Lukoil am 08. August bei den türkischen Behörden eine Lizenz für den Bau einer Ölraffinerie in der Schwarzmeer-Provinz Zonguldak beantragt. Die geplante Raffinerie soll eine Jahresleistung von acht bis zehn Millionen Tonnen Öl haben und die Investitionen sollen rund drei Milliarden Dollar betragen, hatte Lukoil-Chef Wagit Alekperow mitgeteilt. Wie es damals hieß, soll die Raffinerie in fünf Jahren errichtet werden.

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