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    Rosneft: Pipeline Burgas-Alexandroupolis dürfte 2010 in Betrieb genommen werden

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    Ölpipeline Burgas-Alexandroupolis (42)
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    ATHEN, 04. September (RIA Novosti). Die Ölpipeline zwischen Burgas (Bulgarien) und Alexandroupolis (Griechenland) dürfte 2009/2010 in Betrieb genommen werden.

    Diese Ansicht vertrat Sergej Bogdantschikow, Chef der staatlich geführten russischen Ölfirma Rosneft. "Ich denke, dass 2009 oder 2010 ein realistischer Termin ist", sagte er am Montag vor der Presse in Athen.

    Das Interesse am Bau der Pipeline Burgas-Alexandroupoulis resultiere nicht aus der Inbetriebnahme der Ölpipeline Baku-Ceyhan, sondern aus der Nachfrage nach Öl in der Welt. Unter den weiteren Gründen nannte Bogdantschikow die Entdeckung neuer Ölressourcen, die zunehmende Ölförderung in Russland und Kasachstan. "Das ist die treibende Kraft", sagte der Rosneft-Chef.

    Es wäre noch verfrüht, von konkreten Terminen des Projektes zu sprechen. Man müsste warten, bis die Machbarkeitsstudie erstellt werde, fuhr Bogdantschikow fort. "Zwei Jahre nach der Vorlage der Machbarkeitsstudie werden wir die Pipeline und die notwendigen Terminals bauen wie auch das Transportschema ausarbeiten."

    Das Investitionsvolumen für das Projekt schätzte Bogdantschikow auf etwa eine Milliarde US-Dollar. Für russische Firmen sei das kein großes Geld.

    Das Projekt Burgas-Alexandroupolis sieht den Bau einer Pipeline vor, durch die Öl von Schwarzmeerhäfen zu Märkten in Europa, den USA und der asiatisch-pazifischen Region via Bulgarien und Griechenland fließen soll.

    Die Pipeline soll 280 Kilometer lang sein und eine Durchlasskapazität von 35 Millionen Tonnen Öl im Jahr haben. In der Zukunft soll die Leistung auf 50 Millionen Tonnen gesteigert werden. Vorgesehen ist die Möglichkeit, Öl diverser Sorten abwechselnd zu pumpen.

    Im April 2005 hatten die Regierungen von Russland, Griechenland und Bulgarien ein Memorandum über den Bau der Transbalkan-Pipeline Burgas-Alexandroupoulis unterzeichnet.

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