10:24 20 Januar 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Warenumsatz Russland - Japan stieg 2005 um 20 Prozent

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0
    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Der 20-prozentige Zuwachs im Jahre 2005 bedeutet, dass der Warenumsatz die rekordmäßige Höhe von 10,69 Milliarden Dollar erreicht hat, erklärte Toru Tsuzi, Vize-Vorsitzender des japanisch-russischen Komitees für Wirtschaftszusammenarbeit, in der 8. gemeinsamen Sitzung des russisch-japanischen und des japanisch-russischen Komitees für Wirtschaftszusammenarbeit.

    Dennoch stehe Japan nur an 22. Stelle unter Russlands Handelspartnern, und der Warenumsatz mache lediglich 3 Prozent vom Warenumsatz Russlands mit allen ausländischen Partnern aus.

    Im vergangenen Jahr habe Japan Waren für 4 458 Millionen Dollar an Russland geliefert. An erster Stelle stünden, so Tsuzi, die Lieferungen von Autos, sie seien im vergangenen Jahr um 44 Prozent angestiegen.

    Russland seinerseits habe Japan Waren für 6,4 Milliarden Dollar geliefert. In erster Linie seien das Fische, Meeresprodukte, Steinkohle, Rohöl und Holz.

    Tsuzi teilte außerdem mit, dass die Investitionen der japanischen Seite in die russische Wirtschaft binnen drei Jahren über 560 Millionen Dollar betragen (gegenüber 165 Millionen im Jahre 2005). Dennoch seien das lediglich 0,3 Prozent des Gesamtvolumens der ausländischen Investitionen in Russlands Wirtschaft.

    Unter den japanischen Unternehmen sei, so Tsuzi, eine Befragung durchgeführt worden. Wie sie ergeben habe, halten 74 Prozent der Befragten das Business in Russland für aussichtsreich. In erster Linie beziehe sich das auf Richtungen wie Naturressourcen, Energetik, Autobau und Autoteile.

    Die japanischen Geschäftsleute hätten darauf verwiesen, dass in letzter Zeit in Russland beträchtliche Veränderungen zum Besseren eingetreten seien. So sei eine Stabilität der politischen Situation zu beobachten, es verbessere sich die Transportinfrastruktur, ebenso die Währungsgesetzgebung, die Besteuerung werde erleichtert und das Steuersystem rationalisiert.

    Dennoch sei es für die japanischen Unternehmen wichtig, dass im Weiteren in Russland Maßnahmen getroffen würden, um der Xenophobie Einhalt zu gebieten, die verwaltungsmäßigen Schranken abzubauen sowie die Transportinfrastruktur in Ordnung zu bringen und das juristische System zu vervollkommnen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren