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    Präsidentenberater sieht in niedrigen Ölpreisen keine Gefahr für Russlands Wirtschaft

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    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Der Rückgang der Ölpreise selbst auf 25 US-Dollar (je Barrel) wird für die Wirtschaft Russlands keine Katastrophe bedeuten.

    Diese Ansicht vertrat Präsidentenberater Igor Schuwalow, Vertreter von Wladimir Putin für Kontakte zur G8, am Dienstag in Moskau. Im Gegenteil. Billiges Öl werde für die russische Wirtschaft nur Positives haben, weil sie dadurch immer gesünder werde.

    "Auch bei derart (niedrigen) Ölpreisen wird es möglich sein, den Haushalt auszuarbeiten, alle Verpflichtungen zu erfüllen und keine Probleme mehr haben, die (Finanzminister Alexej) Kudrin auf die alte Weise 'holländische Krankheit' nennt... Unsere Wirtschaft wird sich gezwungen sehen, das zu tun, was sie eigentlich tun soll." Dabei meinte Schuwalow den Abschluss der Strukturanpassungsreform. Die Bevölkerung und die Industrie würden sich schnell dieser Reform anpassen. Der Zustand der Verwöhntheit werde schnell vorbei...

    "Die Höhe der Währungsreserven und des Stabilisierungsfonds lässt uns heute als reiche Menschen fühlen. Aber das allein reicht nicht aus. Wenn du reich bist, musst du mehr als die anderen arbeiten."

    Zugleich sagte Schuwalow, er glaube kaum, dass der Ölpreis in absehbarer Zeit auf 25 Dollar sinken wird.

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