12:16 23 August 2017
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    Intensive Zusammenarbeit: Russland und Tschechien schmieden Großprojekte

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    MOSKAU, 18. Oktober (RIA Novosti). Beim Treffen der russisch-tschechischen Regierungskommission für wirtschaftliche, industrielle und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit ist ein Abkommen über den Bau eines Kraftwerkes im Gebiet Wologda (Norden des europäischen Teils Russlands) und über Gemeinschaftsprojekte unterzeichnet worden.

    Ein Kreditabkommen über eine langfristige Finanzierung des Baus des Kraftwerkes in der Stadt Krassawino (Gebiet Wologda) unterzeichneten die Leiter der tschechischen Exportbank und des Unternehmens Wologdakommunenergo.

    Die Seiten einigten sich zudem auf fünf Großprojekte. Unter anderem vereinbarten die Regierungen der beiden Länder die Planung und den Bau einer Ölverarbeitungsanlage im Wolgagebiet Uljanowsk.

    Die OAO Tatchimfarmpreparaty und die tschechische Firma FAVEA Engineering werden die Produktion von Arzneimitteln in Kasan, der Hauptstadt Tatarstans (Teilrepublik Russlands), in die Wege leiten. Die tschechischen Firmen Chemoprag und Alta werden im Gebiet Omsk (Sibirien) ein Werk für die Produktion von Bioethanol bauen.

    Außerdem wird Alta gemeinsam mit dem russischen Unternehmen Ekoprogress eine Müllsortierungsanlage im Gebiet Omsk bauen. Die tschechische Firma Sklostroj wird beim Bau der Werke für Verpackungsglas in den Gebieten Omsk und Swerdlowsk helfen.

    Wie Sergej Naryschkin, Leiter der russischen Regierungskommission, Journalisten mitteilte, ist geplant, insgesamt über 100 Projekte, darunter 17 Großprojekte, in die Tat umzusetzen.

    "Wir hoffen, gegen Ende des laufenden Jahres den Außenhandelsumsatz mit Tschechien in Höhe von sieben Milliarden US-Dollar zu erreichen", betonte er.

    Der tschechische Industrie- und Handelsminister Martin Riman bewertete die Sitzung der Regierungskommission als positiv. Zudem sagte er, dass Tschechien an der Entwicklung der Wirtschaftsbeziehungen mit der Russischen Föderation, besonders in Hochtechnologien und in der Energiewirtschaft, interessiert sei.

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