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    Deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt zum Schutz des intellektuellen Eigentums

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    MOSKAU, 18. Oktober (RIA Novosti). Der russische Zoll und das deutsche Finanzministerium nehmen an einem Gemeinschaftsprojekt zum besseren Schutz des intellektuellen Eigentums teil, teilte ein Sprecher der Zollbehörde RIA Novosti mit.

    "Anfang der Woche wurde das Projekt eines Arbeitsplans zur technischen Kontrolle von Waren, die Objekte intellektuellen Eigentums enthalten, unterzeichnet", sagte der Sprecher. Dabei soll ein System zur Risikoverwaltung zwischen der Russischen Zollbehörde und dem deutschen Finanzministerium genutzt werden.

    Der Sprecher fügte hinzu, dass auf der russischen Seite Andrej Kudrjaschow, Leiter der Hauptverwaltung für Warennomenklatur und Handelsbeschränkungen das Dokument unterzeichnet habe, während auf der deutschen Seite Peter Budick, Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen und Kaderschulung im deutschen Finanzministerium, unterschrieben habe.

    Das Dokument, dessen Vorbereitung von der EU-Kommission finanziert wird, ist darauf ausgerichtet, bei Import- und Exportoperationen effektiver gegen die Verletzung der Gesetze im Bereich intellektuelles Eigentum vorzugehen.

    "Das auf der Grundlage des Dokuments zu realisierende Projekt ist für einen Zeitraum von 15 Monaten gedacht. Es sieht die Erweiterung der Zusammenarbeit zwischen der russischen Zollbehörde und dem deutschen Finanzministerium gleich in mehreren Feldern vor. Darunter fällt auch die Erarbeitung gemeinsamer Maßnahmen zum Schutz des intellektuellen Eigentums sowie der Erfahrungsaustausch bei der Ausbildung von Kadern für den russischen Zoll", teilte die Pressestelle des Zollamts mit.

    Neben der Hauptverwaltung für Warennomenklatur und Handelsbeschränkungen und der Verwaltung für Zollkooperation des Russischen Zolldienstes nehmen auch seine regionalen Abteilungen und die Russische Zollakademie an dem Projekt teil.

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