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    Lukoil hofft auf Lizenz zur Ausbeutung eines Ölfelds in Venezuela

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    NEW YORK, 18. Oktober (RIA Novosti). Der russische Ölkonzern Lukoil plant, im Laufe eines Jahres einen Vertrag mit Venezuela über die Ausbeutung einer Lagerstätte mit einem Vorkommen von 300 Mio. Tonnen Schweröl abzuschließen, teilte Konzernchef Wagit Alekperow mit.

    Derzeit werde der Vertrag besprochen, sagte Alekperow. Die Vorkommen bezifferte der Geschäftsmann auf 300 Mio. Tonnen oder zwei Mio. Barrel Schweröl. Seinen Angaben zufolge plant Lukoil, innerhalb der ersten drei Jahre nach Vertragsabschluss mit der Förderung von Öl auf einem Niveau von etwa 100.000 Barrel pro Tag zu beginnen. Die volle Leistungsfähigkeit liege bei 200.000 Barrel pro Tag.

    Alekperow teilte mit, dass die Wahrscheinlichkeit des Vertragsabschlusses sehr hoch sei. Das venezolanische Öl will Lukoil in den USA verarbeiten und dann über das dort vorhandene Tankstellennetz verkaufen.

    Das Projekt solle in den Phasen Transport und Verarbeitung gemeinsam mit dem amerikanischen Ölkonzern ConocoPhillips realisiert werden, teilte Alekperow mit.

    Das Stammkapital von Lukoil beträgt 21,26 Mio. Rubel. Die ING Bank (Eurasien) hält 63,3 Prozent der Aktien, etwa 19 Prozent gehören ConocoPhillips.

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