17:21 20 November 2018
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    Georgien will Stromriese werden - Wasserkraftwerk Inguri produziert Höchstwerte

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    TIFLIS, 10. November (RIA Novosti). Georgien habe alle Chancen, zum Stromzentrum für die gesamte Region zu werden.

    Das sagte der georgische Energieminister Nikolos Gilauri am Freitag vor den Parlamentsabgeordneten.

    "Wir haben mit der Türkei, Aserbaidschan und Iran Verträge über den Austausch von Strom geschlossen und somit einen günstigen Markt für künftige Investoren geschaffen, die ein Wasserkraftwerk in Georgien bauen wollen", zitiert den Minister die Nachrichtenagentur Novosti-Grusija.

    Nach seinen Angaben seien innerhalb eines Jahres umfassende Arbeiten am Wasserkraftwerk Inguri geleistet, und Georgien könne erstmals seit 15 Jahren 950 Megawatt Elektroenergie produzieren.

    Der Minister bemerkte, bei den Restaurierungsarbeiten am Wasserkraftwerk Inguri sei ein Derivationskanal instandgesetzt und eine Schutzvorrichtung gegen Wasserverluste montiert worden.

    "Die Wiederaufbauarbeiten gehen weiter, sie sollen Ende kommenden Jahres abgeschlossen werden", sagte Gilauri.

    Der Minister betonte, dass der Wasserstand am Staudamm von Inguri gegenwärtig bei 510,1 Meter läge. Das sei eine absolute Rekordhöhe in der Geschichte der Wasserkraftwerke.

    "Dies bietet uns die Möglichkeit, im November erstmals in der Geschichte der Energiewirtschaft des Landes den Export von Strom in die Türkei und möglicherweise auch nach Aserbaidschan aufzunehmen. Wir sind dazu bereit und beginnen noch in dieser Woche mit dem Export", sagte der Energieminister.

    Nach seinen Angaben sind Restaurierungsarbeiten auch an den Wasserkraftwerken Gumat, Dsewrula, Schaori und Schinwali durchgeführt worden. Gilauri teilte mit, dass das Wasserkraftwerk Chrami-2 mit 55 Megawat Leistung am 05. Dezember in Betrieb genommen werde. Auch Heizkraftwerke seien betriebsbereit, sagte der Energieminister.

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