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    Gasprom-Vizechef: Gasvorkommen in Jakutien werden ab 2015 erschlossen

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    CHABAROWSK, 17. November (RIA Novosti). Die Entwicklung der Stützpunkte für die Gasvorkommen in der Republik Sacha (Jakutien) soll 2015 beginnen.

    Das teilte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gasprom, Alexander Ananenkow, auf einer Pressekonferenz in Chabarowsk mit.

    "Es werden Kapazitäten zur Gasförderung im Vorkommen Tschaindinski geschaffen und ein Gaschemiekomplex mit vollständiger Heliumextraktion sowie unterirdische Speichersysteme für Helium und Systeme zur Verarbeitung von Ethanpropanbutan gebaut", sagte Ananenkow.

    Ihm zufolge sei auch geplant, vom Vorkommen Tschaindinski aus eine Gaspipeline zu verlegen, die parallel zur Pazifik-Pipeline verlaufen soll.

    Wie der stellvertretende Gasprom-Chef erläuterte, sei die Gasholding vollständig dazu bereit, im zweiten Halbjahr 2007 geologische Erkundungsarbeiten am Vorkommen Tschandinski durchzuführen. Daraufhin soll ein Projekt für den Abbau und den Aufschluss des Vorkommens ausgearbeitet werden.

    Neben dem Vorkommen Tschaindinski sieht das Ost-Programm den Abbau weiterer fünf Gasobjekte in Jakutien vor.

    Im Auftrag der russischen Regierung hatte Gasprom am 16. Juli 2002 die Koordinierung des Programms übernommen, das den Aufbau eines einheitlichen Systems zur Förderung, zum Transport und zur Verteilung von Erdgas in Ostsibirien und im Fernen Osten unter Berücksichtigung möglicher Gaslieferungen nach China und weiteren Ländern des Asiatisch-Pazifischen Raums vorsieht.

    Jakutien, das immense Erdöl- und Erdgasvorräte besitzt, wird in dem Programm, das jetzt nachgebessert wird, einen Raum einnehmen. Die Erdgaslagerstätten Jakutiens sollen zu den Basisvorkommen gehören, die die Gasversorgung der Verbraucher im Osten Russlands und perspektivische Exportlieferungen in die Länder des Asiatisch-Pazifischen Raums ermöglichen werden.

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