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    Experte: Mit Irans Verzicht auf den Petrodollar droht der US-Währung eine Abwertung

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    Mit der Entscheidung des Irans, ab 2007 statt US-Dollar den Euro als Verrechnungswährung im Ölgeschäft zu nutzen, drohe der US-Währung eine Abwertung, sagte Gubad Ibadoglu, Präsident des Zentrums für Wirtschaftsstudien, der Agentur Novosti-Aserbaidschan.

    BAKU, 20. Dezember (RIA Novosti). Mit der Entscheidung des Irans, ab 2007 statt US-Dollar den Euro als Verrechnungswährung im Ölgeschäft zu nutzen, drohe der US-Währung eine Abwertung, sagte Gubad Ibadoglu, Präsident des Zentrums für Wirtschaftsstudien, der Agentur Novosti-Aserbaidschan.

    "Die Entscheidung Teherans wird Konsequenzen für den Devisenmarkt haben, weil das Erdöl zur Zeit größtenteils gegen US-Dollar verkauft wird", urteilte Ibadoglu. Für den Ölpreis werde diese Umstellung keinerlei Folgen haben, mutmaßte er.

    Am Montag hatte der iranische Regierungssprecher Gholam-Hossein Elham in Teheran mitgeteilt, dass der Iran von März 2007 an statt US-Dollar den Euro als Verrechnungswährung im Ölgeschäft nutzen werde.

    "Wir wollen uns dadurch aus der Abhängigkeit von der amerikanischen Währung lösen", betonte der Sprecher.

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