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    Georgien verkauft acht Energieanlagen an tschechisches Unternehmen Energo-Pro

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    TIFLIS, 24. Januar (RIA Novosti). Die georgische Regierung hat am Mittwoch dem Entwurf eines Abkommens mit dem tschechischen Unternehmen „Energo-Pro“ über den Verkauf von acht georgischen Energieanlagen zugestimmt.

    Das teilte der georgische Ministerpräsident, Surab Nogaideli, Journalisten mit, heißt es in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur Novosti-Grusia.

    Laut dem Minister soll der Vertrag über den Verkauf von sechs Wasserkraftwerken, der Vertriebsgesellschaft von Adscharien und der Vereinigten Energievertriebsgesellschaft in den kommenden Tagen unterschrieben werden.

    Nogaideli teilte mit, dass der Gesamtwert des Vertrags 427 Millionen US-Dollar umfasse und dass für seine Unterzeichnung „nur noch einige formale rechtliche Details abzustimmen sind“. Von dieser Summe bekommt die Staatskasse 132 Millionen US-Dollar, 120 Millionen US-Dollar sollen in den Bau eines neuen Wasserkraftwerks mit einer Kapazität von 100 Megawatt investiert werden und der Rest soll für die Instandhaltung von Erzeuger- und Verteileranlagen verwendet werden.

    Der Ministerpräsident bemerkte, dass das Abkommen ausgehend von der Gewährleistung der Energieunabhängigkeit und der Sicherheit für das Land von großer Bedeutung sei.

    Der georgische Energieminister, Nikolos Gilauri, teilte seinerseits mit, dass das Unternehmen Energo-Pro Stromerzeugungsanlagen in Tschechien, Bulgarien und anderen osteuropäischen Ländern besitze.

    „Wir haben eine Bestätigung dazu vom tschechischen Energieministerium, es liegt ein Brief der tschechischen Export-Bank vor, dass sie bereit ist, die Investitionen zu finanzieren“, fügte Gilauri hinzu.

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