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    Venezuela will russische Abwehrrakete Tor-M1 für Schutz wichtiger Objekte

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    Russisches Fla-Raketenkomplex Tor-M1 (7)
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    Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat am Donnerstag bestätigt, dass sein Land bei Russland zwölf Luftabwehr-Raketensysteme Tor-M1 bestellen will.

    BUENOS AIRES, 02. Februar (RIA Novosti). Der venezolanische Präsident Hugo Chavez hat am Donnerstag bestätigt, dass sein Land bei Russland zwölf Luftabwehr-Raketensysteme Tor-M1 bestellen will.

    Davor hatte Chavez' Militärberater Alberto Muller Rojas mitgeteilt, dass mit den russischen Boden-Luft-Raketen venezolanische Ölraffinerien, Wasserkraftwerke und andere "strategisch wichtige Objekte" geschützt werden sollen.

    Dabei betonte Rojas, bei den russischen Luftabwehrsystemen handle es sich um Verteidigungswaffen und keine Angriffswaffen. "Im Gegensatz zu den USA ist es bei uns nicht Tradition, unsere Probleme unter Anwendung von Gewalt zu lösen", sagte er.

    Das Luftabwehrsystem Tor-M1 ist weltweit einzigartig. Es kann für das Radar unsichtbare Raketen sowie Marschflugkörper und Drohnen aber auch Fliegerbomben, Flugzeuge und Hubschrauber, darunter auch Tarnkappenflugzeuge (Stealth) abschießen.

    Die ?or-M1-Raketen können zwölf Kilometer weit und sechs Kilometer hoch fliegen. Das System kann gleichzeitig bis zu 48 Ziele erfassen und zugleich zwei bekämpfen.

    Mit den russischen Tor-M1-Systemen sind auch die Armeen von Griechenland, China und dem Iran bewaffnet.

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