23:52 21 September 2018
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    Weißrussland will Pacht für Grund und Boden kassieren, wo Pipelines verlaufen

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    MINSK, 02. Februar (RIA Novosti). In Weißrussland ist der Entwurf eines Erlasses vorbereitet worden, laut dem für Grundstücke, auf denen Erdgas- und Erdölleitungen verlaufen, eine Pachtgebühr erhoben werden soll.

    Insgesamt wird mit Einnahmen von etwa fünf Millionen Dollar im Jahr gerechnet.

    Das teilte der Vorsitzende des weißrussischen Komitees für Staatsvermögen, Georgi Kusnezow, auf einer Pressekonferenz mit.

    Das sei ein minimaler Betrag, diese Pacht werde niemanden ruinieren, sagte Kusnezow. Er bemerkte, dass die Pacht nur für diejenigen Grundstücke erhoben werden solle, die nicht wirtschaftlich genutzt werden oder in Wäldern liegen. „Wenn Flächen, unter denen eine Gas- oder Ölleitung verlegt ist, für Wirtschaftszwecke genutzt werden, wird keine Pacht erhoben“, sagte Kusnezow.

    Der weißrussische Präsident beauftragte im Januar die Regierung mit der Erarbeitung der notwendigen Dokumente, um die Pacht zu erheben. Dadurch sollen die Verluste aus den gestiegenen Preisen für die russischen Energieträger teilweise ausgeglichen werden.

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