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    Zulassung von ausländischen Bankfilialen erst bei wettbewerbsfähigen russischen Geldinstituten

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    Russland wird Filialen von ausländischen Banken bei sich erst gestatten, wenn sich der russische Banksektor als konkurrenzfähig erwiesen hat.

    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Russland wird Filialen von ausländischen Banken bei sich erst gestatten, wenn sich der russische Banksektor als konkurrenzfähig erwiesen hat.

    Eine entsprechende Erklärung gab Maxim Medwedkow, Chef des Amtes für Handelsverhandlungen des Ministeriums für Wirtschaftsentwicklung und Handel, am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau ab.

    "Russland wird den Zugang der Bankfilialen entweder bei Verhandlungen über seinen Beitritt zur OECD, oder in der nächsten Runde der WTO-Verhandlungen erörtern", sagte er. "Das kann auch in sieben oder in zehn Jahren geschehen."

    Derzeit sei die Doha-Runde der WTO-Verhandlungen im Gange, die nächste Runde soll erst in einigen Jahren beginnen, betonte Medwedkow. Der WTO-Verhandlungsprozess über die Herabsetzung von Handelsbarrieren in der Landwirtschaft wurde 2001 in Doha aufgenommen und ist bis jetzt im Gange.

    "Ich weiß nicht, wann das russische Banksystem konkurrenzfähig sein wird - in fünf, in zehn oder in 15 Jahren", fügte der Regierungsbeamte hinzu.

    Russland behält sich das Recht vor, den Markt für die ausländischen Bankfilialen jederzeit nach eigenem Ermessen zu öffnen, hieß es.

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