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    G7/G8-Finanzministertreffen in Deutschland

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    ESSEN, 08. Februar (RIA Novosti). Die Finanzminister und die Zentralbankchefs der G7- und der G8-Länder werden bei ihren Treffen in Essen am 9. und 10. Februar Probleme der Diversifikation der Effektenmärkte, den Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus, die Energiesicherheit und die Wiederaufnahme der Doha-Runde besprechen.

    Das teilte ein Mitglied der russischen Delegation Journalisten mit.

    Er erläuterte, dass ein Teil der Sitzungen im G7-Format, das heißt ohne Beteiligung von Russland, und ein Teil im G8-Format abgehalten werde.

    Ihm zufolge werden Probleme des Handels mit Wertpapieren sowie der Energiesicherheit unter russischer Beteiligung besprochen. Der russische Finanzminister Alexej Kudrin wird zum Thema Kampf gegen die Finanzierung des Terrorismus und gegen die Wäsche von auf verbrecherischem Wege erzieltem Geld referieren.

    Russland wird auch an der Erörterung von Problemen der Energiesicherheit teilnehmen.

    Unter den traditionellen Themen, die von der finanziellen „Acht“ behandelt werden, ist auch die Hilfe für die Entwicklung der ärmsten Länder. Eine der Regionen, die im G8-Blickpunkt stehen, ist Afrika.

    Es ist auch geplant, Fragen zu erörtern, die mit Hilfe für Palästina zusammenhängen.

    Russland wird nicht an der Behandlung von Problemen der Weltwirtschaft und der Spezifik der Tätigkeit der Fonds für Risikoversicherung teilnehmen. Diese Fragen werden im G7-Format besprochen, sagte der Gesprächspartner der Nachrichtenagentur.

    Außerdem werden Treffen im Outreach-Format (außerhalb der Hauptagenda) geplant. Zu diesen Treffen werden neben Russland auch Brasilien, Indien, China, Mexiko und die Republik Südafrika eingeladen.

    Unter den Hauptthemen dieses Formats sind die Entwicklung des Obligationsmarktes und die Diversifikation der Effektenmärkte.

    „Da es auf dem Wirtschaftsforum im schweizerischen Davos gelang, über die aktive Wiederaufnahme der Doha-Runde übereinzukommen, steht die Frage der multilateralen Handelsverhandlungen auch auf der Agenda des Outreach-Formats“, führte das Mitglied der russischen Delegation aus.

    „Hier können wir die Fortsetzung von recht harten Diskussionen vermuten, die die Widersprüche zwischen den Europäern und der G20, zwischen den Europäern und den Amerikanern widerspiegeln. Es gibt den politischen Willen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen. Essen wird helfen, zu verstehen, was man in dieser Richtung tun kann“, sagte der Gesprächspartner. Ihm zufolge ist Russland an solchen Erörterungen interessiert. Denn unser Beitritt zur Welthandelsorganisation ist nicht allzu weit.

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