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    Moskau und Tiflis setzen WTO-Verhandlungen am 26. Februar fort

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    MOSKAU, 08. Februar (RIA Novosti). Das russische Ministerium für Wirtschaftsentwicklung und Handel rechnet mit einem baldigen Abschluss der WTO-Verhandlungen mit Georgien, deren nächste Runde für den 26. Februar anberaumt ist.

    Das teilte der Direktor des Departements für Handelsverhandlungen des Ministeriums, Maxim Medwedkow, am Donnerstag in einem Pressegespräch mit.

    Er äußerte die Hoffnung, dass die Seiten dabei das letzte umstrittene Problem, und zwar die Situation um die Zollstellen an der Grenze mit Abchasien und Südossetien, regeln werden.

    „Meines Erachtens wird die Vernunft früher oder später die Oberhand gewinnen, denn unsere georgischen Kollegen haben schon mehrmals ihren Wunsch geäußert, dass Russland möglichst bald WTO-Mitglied wird“, so der hochrangige Beamte.

    Zuvor war gemeldet worden, dass Georgien Ende Januar während der Verhandlungen in Genf alle seine Forderungen bis auf das Problem der Schließung der Zollstellen in Abchasien und Südossetien vom Tisch geräumt habe.

    Das russisch-georgische Protokoll über den Abschluss der bilateralen WTO-Verhandlungen war schon im Jahr 2005 signiert worden. Im Herbst 2006 zog die georgische Seite allerdings ihre Unterschrift zurück und verlangte die Fortsetzung der Verhandlungen, obwohl es bisher keine derartigen Präzedenzfälle in der Geschichte der Welthandelsorganisation gegeben hatte. Dieser Schritt ließ sich auf das Verbot des Wein- und Mineralwasserimports aus Georgien nach Russland wegen der mangelhaften Qualität dieser Produkte zurückführen.