03:35 24 September 2017
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    Gesperrte Bankkonten Nordkoreas in Macao können bald freigegeben werden

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    HONGKONG, 26. Februar (RIA Novosti). Das Problem mit den nordkoreanischen Konten bei der Banco Delta Asia kann in zwei bis drei Wochen gelöst werden.

    Darauf verwies der ranghohe Beamte des US-Finanzministeriums Daniel Graser.

    „Ich glaube, dass die 30-Tage-Frist, die der Sonderbeauftragte Christopher Hill vor zwei Wochen festgesetzt hatte, nicht verlängert wird, und wir die Frage der nordkoreanischen Konten bei der Banco Delta Asia in der verbliebenen Zeit regeln können“, sagte Graser nach einem Treffen mit seinen Kollegen aus dem Bezirk Macao (Aomen) vor Journalisten.

    Graser dankte den Behörden von Macao für die Zusammenarbeit mit den US-Behörden und für die Hilfe beim Widerstand gegen „die gesetzwidrige Tätigkeit Nordkoreas“.

    Im September 2005 hatte das US-Schatzamt die Privatbank Banco Delta Asia in Macao, die sich im Besitz des Hongkonger Unternehmers Stanley Au befunden hatte, einer ungesetzlichen Zusammenarbeit mit der KDVR angeschuldigt. Daraufhin beschlossen die Behörden von Macao, alle nordkoreanischen Konten bei der Bank in Höhe von insgesamt 24 Millionen US-Dollar zu sperren.

    Die Behörden von Macao führten eine Außenverwaltung der Bank ein. Nach der jüngsten Runde der sechsseitigen Verhandlungen über das nordkoreanische Nuklearproblem erschienen Medienberichte, denen zufolge die USA bereit seien, ihre Ansprüche auf einen Teil der eingefrorenen Mittel, die aus „rechtmäßigen Quellen“ gewonnen worden seien, konkret elf Millionen US-Dollar, zurückzuziehen.

    Das Finanzamt von Macao hat noch keinen Kommentar zu den Verhandlungen abgegeben.