12:49 26 September 2017
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    Treffen in Brüssel: EU-Finanzminister beraten über Haushalte und Wirtschaftslage

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    BRÜSSEL, 27. Februar (RIA Novosti). Ein neues Treffen der Wirtschafts- und Finanzminister aus den 27 EU-Mitgliedsländern findet am Dienstag in Brüssel statt.

    Wie RIA Novosti vom Pressedienst des EU-Rates mitgeteilt wurde, werden die Teilnehmer des Treffens die Finanz- und Wirtschaftslage in Europa besprechen sowie erwartungsgemäß die Empfehlungen und Vorschläge der EU-Kommission zur Überwindung des Haushaltsdefizits in Polen und zum Abbau von bürokratischen Hürden für europäische Unternehmen billigen.

    Zu den Pfeilern der Europäischen Union zählen die Wirtschaften in Österreich, Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden und Großbritannien. Als die wichtigsten Kriterien dafür gelten das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP), die Arbeitsproduktivität, die Sicherung der Beschäftigung und die Ausbildung von Arbeitskräften. Zudem üben der Investitionsumfang und aktuelle Zustand des staatlichen Finanzhaushaltes einen großen Einfluss auf die Wirtschaftslage aus.

    Laut Prognose der EU-Kommission wird das Zuwachstempo des gesamten BIP der Länder der Euro-Zone 2,4 Prozent betragen. Besonders dynamisch wird sich dabei die spanische Wirtschaft (+ 3,7 Prozent) entwickeln.

    Deutschland und Frankreich, auf die die Hälfte des BIP in der Euro-Zone kommt, können demnach auch mit guten Ergebnissen rechnen (entsprechend + 1,8 Prozent und + 2,2 Prozent).

    Zum Hemmungsfaktor des BIP-Wachstums 2007 wird laut Experten die mögliche Heraufsetzung der Zinssätze bei Krediten der Europäischen Zentralbank. Eine solche Entscheidung kann aus Befürchtung getroffen werden, dass ein schnelles Tempo des Wirtschaftswachstums einen Anstieg der Verbraucherpreise provozieren könnte.

    Im Jahr 2006 schlug der BIP-Zuwachs in den EU-Ländern alle Rekorde.

    Die Wirtschaftsaktivität in den allen EU-Ländern stieg um 2,9 Prozent und das Bruttoinlandsprodukt in den Staaten der Euro-Zone um 2,7 Prozent an. Dabei handelt es sich um die besten Zahlen seit 2000.

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