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    Russland baut am irakischen AKW weiter

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    Nach der Lösung der Finanzierungsprobleme setzt der russische Kernkraftwerksbauer Atomstroyexport die Bauarbeiten am iranischen Atomkraftwerk in Bushehr fort.

    MOSKAU, 29. März (RIA Novosti). Nach der Lösung der Finanzierungsprobleme setzt der russische Kernkraftwerksbauer Atomstroyexport die Bauarbeiten am iranischen Atomkraftwerk in Bushehr fort.

    Das meldete das Presseamt des russischen Unternehmens am Donnerstag.

    Ende Februar hatte Atomstroyexport bekannt gegeben, dass Iran bei den Zahlungen für das AKW-Projekt im Rückstand sei. Deshalb könne das Atomkraftwerk nicht wie geplant im September in Betrieb gehen, hieß es aus dem russischen Unternehmen.

    Am 26. März teilte Sergej Kirijenko, Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, mit, dass Iran die Finanzierung wiederaufgenommen habe.

    Nach einem 1995 geschlossenen Vertrag soll Atomstroyexport die erste Reaktoranlage des AKW Bushehr errichten und in Betrieb setzen. Außerdem verpflichtete sich Russland, einen Kernreaktor vom Typ WWER-1000 samt Brennstäben nach Iran zu liefern sowie iranische Spezialisten auszubilden. Der Deal soll bei insgesamt einer Milliarde Dollar liegen.

    Das Projekt wird von der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEO) kontrolliert.

    Atomstroyexport errichtet im Auftrag der russischen Regierung Kernreaktoren im Ausland. Als einziges Unternehmen der Welt baut Atomstroyexport gegenwärtig gleichzeitig an sieben Reaktoren, und zwar in China, Indien, Iran und Bulgarien.

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