14:56 17 Dezember 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Wirtschaftsboom in China: Wachstum von 11,1 Prozent erwartet

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0
    MOSKAU/PEKING, 19. April (RIA Novosti). China hat im ersten Quartal ein Wirtschaftswachstum verzeichnet, das am Jahresende bei 11,1 Prozent liegen könnte.

    Das teilte der Sprecher des chinesischen Statistikamtes, Li Xiaochao, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz mit. China habe dieses Wachstum vor dem Hintergrund einer instabilen Situation auf dem chinesischen Effektenmarkt von Ende Februar bis Anfang März verbucht.

    Xiaochao zufolge machte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal dieses Jahres 653 Milliarden US-Dollar aus. „Gegenwärtig entwickelt sich die nationale Wirtschaft stabil und schnell. Sollte sich jedoch das Tempo beschleunigen, besteht das Risiko einer wirtschaftlichen Überhitzung“, sagte er.

    Im ersten Quartal nahm in China auch die Inflation zu. Nach Angaben des Statistikamts belief sich der Index der Verbraucherpreise auf 2,7 Prozent (ein Plus von 1,5 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2006).

    Der chinesische Außenhandel entwickelte sich schnell. In den ersten drei Monaten 2007 betrug das Außenhandelsvolumen 457,7 Milliarden US-Dollar (ein Plus von 23,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Der Export machte 252,1 Milliarden US-Dollar (plus 27,8 Prozent), der Import 205,7 Milliarden US-Dollar (plus 18,2 Prozent) aus. Demnach belief sich der Außenhandelsüberschuss auf 46,4 Milliarden US-Dollar.

    2006 wuchs das chinesische Bruttoinlandsprodukt um 10,7 Prozent.

    In diesem Jahr entwickelte sich die Wirtschaft Chinas schneller als prognostiziert. Die Hauptgefahr sehen die Behörden in einer überflüssigen Zunahme der Anlagen in die Immobilien und den Investitionsbau. Nach den letzten Angaben legten die Investitionen ins Anlagevermögen im ersten Quartal 2007 um 23,7 Prozent gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres zu, was eine Verringerung von vier Prozentpunkten gegenüber dem ersten Quartal 2006 bedeutet.

    Der Rückgang der Effektenwerte auf den chinesischen Märkten ist auf die Ankündigungen der Behörden zurückzuführen, dass die Investitionen in Aktien und sonstige Effekteninstrumente eingeschränkt werden. Darüber hinaus förderten die Behörden die Kapitalabwanderung, um keine Überhitzung auf dem chinesischen Effektenmarkt zuzulassen.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren