09:42 17 Juli 2018
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    EU-Energiekommissar Piebalgs setzt auf neue Ölpipeline Samsun-Ceyhan

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    BRÜSSEL, 24. April (RIA Novosti). Der EU-Energiekommissar Andris Piebalgs hat den für Dienstag angesetzten Baubeginn der Ölpipeline begrüßt, die den Mittelmeerhafen Ceyhan mit dem Schwarzmeerhafen Samsun in der Türkei verbinden soll.

    „Dieser Exportweg über das Schwarze Meer soll es gestatten, die Sicherheit der Öllieferungen in die Europäische Union und auf die Auslandsmärkte zu verbessern. Das ist die Hauptbedingung unserer (EU) neuen Energiepolitik“, heißt es in einer am Dienstag in Brüssel veröffentlichten Erklärung von Piebalgs.

    Nach Ansicht des EU-Kommissars ist der Bau einer alternativen Route zum Erdöltransport angesichts der zunehmend intensiven Schifffahrt in einem geschlossenen Gewässer wie dem Schwarzen Meer und mit Blick auf die zu erwartende Steigerung des Erdölexports in den nächsten Jahren vorrangig.

    Das Bauprojekt für die Erdölleitung Samsun-Ceyhan im Gesamtwert von 1,5 Milliarden US-Dollar wird vom türkischen Unternehmen Calik Energy und von der italienischen Firma ENI gemeinsam umgesetzt.

    Die Gesamtlänge der Ölpipeline, die im Jahr 2011 in Betrieb genommen werden soll, wird 550 Kilometer betragen. Auf der Route Samsun-Ceyhan werden jährlich bis zu 70 Millionen Tonnen Öl gepumpt. Es wird erwartet, dass die Rohrleitung neue Möglichkeiten für den Transport von mittelasiatischem und russischem Erdöl auf die Auslandsmärkte eröffnen wird.

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