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    Rosatom-Chef fordert mehr Innovationen in Russlands Atombranche

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    MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom, Sergej Kirijenko, fordert mehr Innovationen für russische Atomtechnologien, um Wettbewerbsvorteile zu sichern.

    In seiner Rede auf der Messe für Innovationslösungen bemerkte er zugleich, dass eines der größten Probleme der Atombranche die fehlende Serienproduktion sei. Zur Problembehebung könne die endgültige Entwicklung und Einführung des Projekts AKW-2006 und später AKW-2009 führen.

    „Wir werden eindeutig eine Reihe von kleinen (40 bis 100 Megawatt), mittleren Reaktoren (300-400 Megawatt) und stärkere Reaktoren mit 1150 und 1550 Megawatt brauchen“, sagte Kirijenko.

    Er betonte auch, dass das Qualitätssystem der Branche besser entwickelt werden müsse, damit die Produktion zuverlässiger sei.

    Dabei betonte er, dass die Aufgabe, die der Staat der Branche stellt, einerseits sehr vielfältig sei, andererseits noch nicht an die Pläne ankomme, die zu Sowjetzeiten vor den Atomfachleuten standen.

    „Vor 20 Jahren war der Staat in der Lage, jährlich 10 Reaktorblöcke im Jahr zu fordern“, sagte Kirijenko. Gegenwärtig bestehe der Staatsauftrag darin, von zwei neuen Reaktoren im Jahr zu vier neuen Energieblöcken überzugehen.

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