07:10 22 Juli 2018
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    Eurasische Wirtschaftsgemeinschaft will günstigen Transportkorridor zwischen Europa und Asien

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    MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Länder der Eurasischen Wirtschaftsgemeinschaft (EAWG) arbeiten derzeit an einem Projekt eines Transitkorridors zwischen Westeuropa und Ostasien.

    Dieser Weg soll im Vergleich zu Seelinien weitaus günstiger sein, sagte EAWG-Generalsekretär Grigori Rapota am Dienstag vor der Presse in Moskau. "Der Gesamtumsatz zwischen Ostasien und Westeuropa beläuft sich auf knapp 600 Milliarden Dollar im Jahr. Dabei werden 99 Prozent der Güter auf dem Seeweg und nur ein Prozent auf dem Territorium der EAWG-Länder befördert… Es gilt, einen konkurrenzfähigen Weg zu schaffen, der es ermöglichen würde, Waren billig, schnell, unversehrt und mit minimalen Formalitäten zu transportieren. Daher beschlossen wir ein Pilotprojekt zwischen Urümqi (China) und Brest (Weißrussland)… Das ist eine überaus schwierige Aufgabe, aber wir werden es schaffen", fuhr Rapota fort.

    Der Umsetzung des Projekts stehen nach seinen Worten einige Faktoren im Wege, so einige komplizierte Zollprobleme und ein mangelhaftes System des Zahlungsverkehrs. Derzeit werde an einem Projekt gearbeitet, das die Einführung bargeldloser Zahlungen für die Beförderung von Transitgütern zum Ziel habe, sagte der Generalsekretär.

    Zur EAWG gehören Kasachstan, Kirgisien, Russland, Tadschikistan, Usbekistan und Weißrussland. Armenien, Moldawien und die Ukraine haben einen Beobacherstatus.

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