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    Russlands Ölriese Lukoil verzeichnet stabilen Anstieg

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    MOSKAU, 24. April (RIA Novosti). Der russische Ölkonzern Lukoil hat seine Erdölfördermenge 2006 im Vergleich zu 2005 um 5,8 Prozent auf 95,2 Millionen Tonnen (703,1 Millionen Barrel) gesteigert.

    So heißt es in einem Jahresbericht des Unternehmens.

    Die durchschnittliche Ergiebigkeit der Bohrungen in Russland stieg von je 11,07 auf 11,20 Tonnen pro Tag an. Die Fördermenge des Gases machte 13,6 Milliarden Kubikmeter (ein Plus 141,6 Prozent gegenüber 2006) aus. Lukoil erklärte das hauptsächlich mit der Steigerung der Gasförderung beim Vorkommen Nachodkinskoje auf der Jamal-Halbinsel.

    Die Gruppe Lukoil steigerte die Fördermenge der Kohlenwasserstoffe um 12,2 Prozent auf 2,145 Millionen Barrel im Erdöläquivalent.

    Die Produktion in den Lukoil-Raffinerien wuchs um 3,4 Prozent auf 45,67 Millionen Tonnen an. Das Erzeugungsvolumen der petrochemischen Produkte in den russischen Raffinerien des Unternehmens stieg um 6,1 Prozent an und ging in den ausländischen Raffinerien um 7,7 Prozent zurück. Der Rückgang ließ sich durch das Herunterfahren der Raffinerie in der ukrainischen Stadt Odessa wegen Wiederaufbaumaßnahmen erklären.

    Insgesamt wurden 126,7 Millionen Tonnen Erdöl und Ölprodukte vertrieben (ein Plus von 2,8 Prozent gegenüber 2005).

    Das Unternehmen steigerte den Verkauf des Erdöles auf dem Binnenmarkt um 171,3 Prozent auf 1,8 Millionen Tonnen. Dabei verringerte sich der Verkauf im Ausland um 10,7 Prozent. Das sprach für eine hohe Attraktivität der Geschäfte auf dem russischen Markt. Die Verkäufe der petrochemischen Produkte nahmen um 9,5 Prozent auf 83,9 Millionen Tonnen zu. Die Einzelhandelsverkäufe der petrochemischen Produkte legten 2006 in Russland um 12,6 Prozent zu.

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