10:06 18 Dezember 2017
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    Russischer Föderationsrat segnet Bau von Transbalkan-Pipeline ab

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Der Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments) hat am Freitag das dreiseitige Regierungsabkommen mit Bulgarien und Griechenland über den Bau der Transbalkan-Ölpipeline von Burgas nach Alexandroupolis ratifiziert.

    Der Vizechef des Duma-Ausschusses für Auswärtiges, Iljas Umachanow, sagte bei der Abstimmung des Abkommens, dass Griechenland die Vereinbarung bereits ratifiziert habe. In Bulgarien werde die Ratifizierung am 29. Mai erwartet.

    Das Abkommen, das am 15. März in Athen unterzeichnet worden war, wurde am vergangenen Mittwoch bereits von der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlaments) ratifiziert.

    Das Pipelineprojekt hat einen Wert von rund einer Milliarde Euro und sieht den Bau einer neuen Öltransitroute aus Schwarzmeerhäfen durch Bulgarien und Griechenland weiter nach Europa und anschließend in die USA und in den Asiatisch-Pazifischen Raum vor. Im bulgarischen Burgas und im griechischen Alexandroupolis sollen zudem Ölterminale errichtet werden.

    Die 285 Kilometer lange Rohrleitung soll eine Durchlasskapazität von 35 Millionen Tonnen haben, die künftig auf 50 Millionen Tonnen erhöht werden soll. Nach ihrer Inbetriebnahme kann der Öltransport durch die überlastete Schwarmeer-Straßen Bosporus und Dardanellen verringert werden.

    Für das Pipeline-Projekt soll ein internationales Konsortium gegründet werden, an dem sich Russland mit 51 Prozent beteiligt. Bulgarien und Griechenland werden jeweils 24,5 Prozent bekommen. Das Konsortium solle das Recht bekommen, die Tarife für den Öltransit durch die Pipeline zu bestimmen, sagte Umachanow. Nach seinen Worten entspricht dieses Projekt der Energiepolitik der russischen Regierung.

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