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    Rosatom-Chef fordert mehr Uran von Förderer Priargunskoje

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    KRASNOKAMENSK (Gebiet Tschita), 31. Mai (RIA Novosti). Das sibirische Bergbau- und Chemieunternehmen Priargunskoje (russ. Abk.: PPGHO) muss laut Forderung von Rosatom-Chef Sergej Kirijenko etwa gegen 2015 seine Uranförderung von 3 160 Tonnen auf 5 000 Tonnen Uran pro Jahr steigern.

    Das sagte der Chef der russischen Atomenergiebehörde Rosatom während seiner Besichtigung des Bergwerks Gluboki von Priargunskoje. Ihm zufolge kann dazu der Abbau des Bergwerks-6 (mit 1 000 Tonnen Uran pro Jahr) und des Bergwerks-8 (mit jährlich 400 Tonnen) beitragen.

    Kirijenko äußerte seine Überzeugung, dass im Gebiet Tschita neue Uranvorkommen gefunden werden. Ihm zufolge muss Priargunskoje seine technische Ausstattung modernisieren. Das Hauptproblem des Unternehmens bestehe jedoch darin, dass der Staat sein Uran nicht zu Weltpreisen, sondern viel billiger kauft. „Über Nacht kann das nicht korrigiert werden, in fünf Jahren müssen wir jedoch schaffen, dass Uran von Priargunskoje zu Marktpreisen geliefert wird“, sagte Kirijenko.

    Der Chef von Rosatom teilte weiterhin mit, dass er die Geschäftsführung von Priargunskoje beauftragt habe, den durchschnittlichen Lohn auf 2 000 US-Dollar pro Monat für jeden Mitarbeiter zu steigern. Im vergangenen Jahr wuchs der durchschnittliche Lohn im Unternehmen um 19,8 Prozent auf mehr als 12 000 Rubel pro Monat (463 US-Dollar) an.

    Priargunskoje ist der größte Uranförderer in Russland (mit 91 Prozent der Gesamtfördermenge). Das Unternehmen verfügt über 15 Gruben auf den Uran- sowie Molybdän- und Uranvorkommen. Die erkundeten Uranvorräte betragen 143 000 Tonnen. 2006 förderte das Unternehmen rund 3 000 Tonnen Uran.

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