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    Staatsduma-Chef: Russische Wirtschaft betritt innovativen Entwicklungsweg

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    Der russische Markt ist einer der attraktivsten für Privatinvestoren. Das sagte Staatsduma-Chef Boris Gryslow in der 8. Sitzung der großen russisch-italienischen Parlamentskommission am Donnerstag in Moskau.

    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Der russische Markt ist einer der attraktivsten für Privatinvestoren. Das sagte Staatsduma-Chef Boris Gryslow in der 8. Sitzung der großen russisch-italienischen Parlamentskommission am Donnerstag in Moskau.

    Laut Gryslow hat der Zufluss von Privatkapital in die russische Wirtschaft in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 60 Milliarden Dollar betragen und die entsprechenden Kennzahlen des Jahres 2006 überboten. Das Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg habe großes Interesse internationaler Unternehmen für den russischen Markt gezeigt.

    Die italienischen Unternehmer seien auch an der Ausweitung ihrer Geschäftstätigkeit in Russland interessiert und würden den russischen Markt erschließen, fuhr der Staatsduma-Chef fort. Er verwies auf die traditionell freundschaftlichen Beziehungen zwischen Russland und Italien. „Unsere beiden Völker haben großen Respekt und freundschaftliche Sympathien füreinander, die sich während der langjährigen Zusammenarbeit entwickelt haben“, so Gryslow.

    Er betonte, dass der italienische Konzern Enel in diesem Jahr 25 Prozent der Elektrizitätsgesellschaft OGK-5 gekauft habe, die eine Reihe größerer Kraftwerke vereine.

    Auch der russische Konzern Gasprom arbeite mit der italienischen Öl- und Gasgesellschaft Eni konstruktiv zusammen, äußerte er. „Niemand würde hier eine Gefahr für die Energiesicherheit sehen.“

    Gryslow hob hervor, dass Russland, ein Spitzenreiter der Erdgasförderung, im vergangenen Jahr auch bei der Erdölförderung eine führende Stellung eingenommen habe. Russland liege beim Umfang der Gold- und Devisenbestände auf Platz drei, so der Parlamentarier. Er betonte: „Wir haben es gelernt, die hohen Einnahmen aus dem Export von Erdöl und Erdgas für Investitionen in die Produktion, in die Entwicklung neuester Technologien zu nutzen.“

    „Wir können heute mit Sicherheit feststellen, dass die russische Wirtschaft den innovativen Entwicklungsweg betreten hat“, konstatierte Gryslow.

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