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    Putin unterzeichnet Gesetz über Ratifizierung von Abkommen über Ägäis-Pipeline

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    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat am Donnerstag das föderale Gesetz über die Ratifizierung des Abkommens zum Bau einer Ölpipeline zwischen dem bulgarischen Schwarzmeerhafen Burgas und dem griechischen Alexandroupolis an der Ägäis-Küste unterzeichnet.

    Bei einem Treffen mit dem Präsidenten des Pipelinebetreibers Transneft, Semjon Wainschtok, überreichte Putin ihm am selben Tag eine Kopie des Dokumentes. "Ich hoffe auf eine aktive gemeinsame Arbeit mit den Partnern", sagte der Staatschef.

    Wainschtok teilte mit, dass das Projekt Burgas-Alexandroupolis jetzt in eine aktive Phase eingetreten sei und wies zugleich auf die zögernde Haltung der bulgarischen Seite hin. "Wir kooperieren reibungslos mit Griechenland, während Bulgarien etwas träge ist… Das Projekt wurde ein weiteres Mal bei einem Treffen mit den Ministern von Griechenland und von Bulgarien am Rande des 11. internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg erörtert." Griechenland hat nach Wainschtoks Worten bereits ein zuständiges Unternehmen bestimmt und nehme aktiv an den Gesprächen teil. Bulgarien wisse noch nicht, welches Unternehmen in das Projekt einsteigen werde. Der Transneft-Chef brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass die jüngsten Verhandlungen in St. Petersburg die bulgarische Seite aktiver machen werden.

    Transneft, die staatlich geführte russische Ölfirma Rosneft und die Gasprom-Tochter Gaspromneft (einst Sibneft) haben bereits ein Konsortium ins Leben gerufen. Erstellt wurde auch das Paket der notwendigen Dokumente zur Gründung eines internationalen Projektierungsunternehmens. "Bei den Gesprächen hatte Russland ein Land vorgeschlagen, wo dieses Unternehmen eingetragen werden soll. Nach unserer Vorstellung soll das ein EU-Staat sein. Wir legten auch die Satzung und das gesamte Paket von Dokumenten zur Prüfung vor." Er hoffe, dass die Papiere in nächster Zeit abgestimmt würden, sagte Wainschtok.

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