17:50 21 Juli 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Putin ruft zur Suche nach Kompromissen mit Energie-Transitländern auf

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich für die Suche nach Kompromisslösungen in den Beziehungen zu Energie-Transitländern ausgesprochen.

    MOSKAU, 14. Juni (RIA Novosti). Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich für die Suche nach Kompromisslösungen in den Beziehungen zu Energie-Transitländern ausgesprochen.

    "Man darf nicht von einem Diktat sprechen, die Transitländer haben ihre eigenen Interessen, die sie zu schützen versuchen", sagte Putin am Donnerstag bei einem Treffen mit dem Chef des Pipelinebetreibers Transneft, Semjon Wainschtok, in Moskau. Dabei nahm der Präsident Stellung zu Wainschtoks Worten, wonach sich Russland "dem Diktat der weißrussischen Seite im vergangenen Januar nicht gebeugt hatte".

    Wichtig sei, gegenseitig annehmbare Lösungen herbeizuführen. "Wir haben diese Lösungen Ende 2006 gefunden", sagte der Präsident.

    Wainschtok erinnerte daran, dass China versprochen hatte, den Bau einer Pipeline von Skoworodino zur chinesischen Grenze zu finanzieren. "Wir arbeiten darauf hin. Zuvor gingen wir von einem Preis von knapp 400 Millionen Dollar aus. Aber jetzt haben wir einen gewissen Zweifel." Die chinesischen Partner hätten vorgeschlagen, die Arbeiten in Raten zu bezahlen, was Russland durchaus passe. Jetzt sei ein Preis von 436 Millionen Dollar einkalkuliert. Die chinesische Seite erkenne diese Objektivität an.

    Wainschtok teilte ferner mit, dass keine einzige Tranche mit Verzug überwiesen wurde. Die Chinesen hätten auch keine Qualitätseinwände gegen die russischen Projektinstitute, die die finanzielle Machbarkeitsstudie der Pipeline erstellt hätten. Der Transneft-Chef sagte, die Kontakte zu China seien gut und normal.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren