20:35 24 Juni 2018
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    Russland verbucht Anstieg des Umsatzvolumens von Arzneimitteln und Rückgang der Arzneimitteleinfuhr

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Das Umsatzvolumen der Arzneimittel ist in Russland im ersten Halbjahr des laufenden Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 18,2 Prozent auf 3,4 Milliarden US-Dollar angewachsen.

    Das teilte die Marketingagentur DSM Group mit.

    Laut einer Prognose der Agentur soll der gesamte russische Arzneimittelmarkt zum Jahresende um zehn bis zwölf Prozent auf mehr als elf Milliarden US-Dollar zunehmen. Im vergangenen Jahr machte diese Zunahme 35 Prozent aus.

    Als Hauptursache des zurückgegangenen Wachstumstempos nannte DSM Group die Schrumpfung des Segments der zusätzlichen Arzneimittelversorgung, die ein staatliches soziales Programm ist. Die Experten sagen, dass der Zuwachs der Apothekenverkäufe diesen Rückgang nicht ausgleichen könne.

    Nach Angaben der Marketinggesellschaft verringerte sich die Einfuhr von Arzneimitteln in Russland von Januar bis Mai des laufenden Jahres gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahres um 17 Prozent auf 2,26 Milliarden US-Dollar. „Ein so großer Rückgang der Importlieferungen ereignete sich zum ersten Mal seit der Krise von 1998“, heißt es in der Mitteilung.

    Die Fachkräfte der Agentur sagen, dass die Ursachen für den Rückgang in der fehlenden Klarheit mit der Bezahlung der im vergangenen Jahr im Rahmen der zusätzlichen Arzneimittelversorgung gelieferten Arzneimittel und dem derzeitigen Vorhandensein großer Warenvorräte in der logistischen Kette der zusätzlichen Arzneimittelversorgung lägen. „Diese beiden Faktoren führten zur Verringerung des Importvolumens im laufenden Jahr“, heißt es in der Pressemitteilung.

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