03:47 22 Juni 2018
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    Interros bietet RAO UES und Siemens seinen Anteil an Power Machines an

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    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Der russische Mischkonzern Interros will 30,4 Prozent der Anteile an Petersburger Turbinenhersteller Power Machines verkaufen.

    Am Freitag informierte Interros die beiden anderen Großeigner von Power Machines - den Strommonopolisten RAO UES und den deutschen Technologiekonzern Siemens AG - offiziell über seine Absicht, heißt es in einer Pressemitteilung der Firma.

    RAO UES und die Siemens AG haben das Vorzugsrecht auf den Erwerb der Aktien. Nehmen die beiden „innerhalb der festgesetzten Frist“ ihr Vorzugsrecht nicht in Anspruch, dann werden die Aktien einem Dritten verkauft, hieß es.

    „Wir sind mit unserem zehnjährigen Engagement (bei Power Machines) zufrieden, sagte Sergej Batechin, stellvertretender Generaldirektor von Interros. In dieser Zeit sei gelungen, Power Machines zu einem mächtigen Konzern auszubauen, strategische Investitionen aus Russland und dem Ausland anzulocken.

    Power Machines (russisch: Silowyje Maschiny) gilt als führender Anbieter von Kraftwerkstechnik in Russland. RAO UES und die Siemens AG sind daran mit jeweils 25 Prozent plus eine Aktie beteiligt. Zum Konzern gehören das Leningrader Metallwerk, der Betrieb Elektrosila, ein Hersteller von Turbinenschaufeln, das Turbinenwerk Kaluga, die Forschungs- und Produktionsvereinigung Polsunow (St. Petersburg) sowie das Handelsunternehmen Energomaschexport. Anlagen von Power Machines sind in 87 Staaten der Welt im Einsatz.

    2006 schloss Power Machines mit einem Erlös von 579,072 Millionen US-Dollar (nach den Internationalen Rechnungslegungstandards, IAS). Das ist 13,2 Prozent weniger als im Jahr davor.