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    Vizeregierungschef Medwedew: Verteilung von Risiken und Kosten im Stockmann-Projekt normal

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    Die Verteilung von Risiken und Kosten bei der geplanten Erschließung des Gasfeldes Stockmann ist nach Ansicht des Ersten Vizeregierungschefs Dmitri Medwedew normal.

    MOSKAU, 27. Juli (RIA Novosti). Die Verteilung von Risiken und Kosten bei der geplanten Erschließung des Gasfeldes Stockmann ist nach Ansicht des Ersten Vizeregierungschefs Dmitri Medwedew normal.

    "Es liegt klar auf der Hand, dass das Gasfeld seinen Vorräten nach einmalig ist", sagte Medwedew, der zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates des russischen Gasförderers Gasprom ist, am Freitag in Moskau. Gasprom werde nicht in der Lage sein, diese Aufgabe im Alleingang zu bewältigen. "Es wäre besser, dass ein Teil der Kosten, Risiken und Profite unter Partnern verteilt wird, die sich in materieller und technischer Sicht für den Einstieg in dieses Vorhaben eignen."

    Medwedew schloss nicht aus, dass neue Partner in das Projekt kommen. "Der gegenwärtige Kreis der potenziellen Teilnehmer ist eng… Das sollen große Unternehmen sein, die sich auf diesem Markt gut bewährt haben." Eine Mitbeteiligung am Projekt werde sowohl für Gasprom als auch für dessen Partner sinnvoll sein.

    Medwedew sagte ferner, dass es unterschiedliche Kooperationsformen geben kann: Einstieg ausländischer Unternehmen als gleichberechtigte Parner in das Aktienkapital oder der Abschluss herkömmlicher Wirtschaftsverträge. Das Stockmann-Projekt sei überaus zukunftsträchtig, sagte Medwedew.

    Vor kurzem hatten Gasprom und der französische Energiekonzern Total ein Abkommen über die gemeinsame Erschließung des Gasfeldes Stockmann auf dem Festlandsockel der Barentssee unterzeichnet. Das Vorkommen liegt etwa 500 Kilometer von der russischen Küste. Potenzielle Vorräte des Feldes werden von Experten auf 3,7 Billionen Kubikmeter Gas geschätzt. Das erforderliche Investitionsvolumen beläuft sich auf bis zu 30 Milliarden US-Dollar.

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